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Treuenbrietzen Parkprobleme wachsen in der engen Altstadt
Lokales Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen Parkprobleme wachsen in der engen Altstadt
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17:42 25.01.2019
Anlieger wünschen sich in der Breiten Straße mehr Stellplätze. Quelle: Thomas Wachs
Treuenbrietzen

In der Altstadt wird es knifflig. Enge Gassen bieten Anliegern wenig Platz zum Parken ihrer Autos. Ein Anwohner ging jetzt in die Offensive. Er beantragt, einen Teil des Gehweges nutzen zu dürfen, um ein Auto direkter vor dem Wohnhaus parken zu können. In der Sitzung des Ausschusses für Stadt- und Ortsteilentwicklung lehnten die Stadtverordneten das Ansinnen in dieser Woche jedoch ab.

Der Mieter wohnt im hinteren Abschnitt der Breiten Straße. Dort macht diese ihrem Namen allerdings schon keine Ehre mehr. Zum Übergang in die Marienkirchstraße hin wird die Straße so schmal, dass beidseitig parkende Autos zum Problem für den Durchgangsverkehr werden können. Gerade auch für Lastwagen oder auch Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr.

Noch schlimmer in anderen Gassen

Das Problem gibt es auch anderswo in der historischen Altstadt. „Noch schlimmer ist es in der Grünstraße, in den Gassen rund um die Vogelgesangstraße oder in der Kietzstraße“, sagt Olaf Fetz, der Chef der städtischen Feuerwehr. Sie geht einmal im Jahr auf Testfahrt mit ihren gut 2,50 Meter breiten Einsatzwagen. „Gerade wenn neue Fahrzeuge da sind oder Maschinisten neu eingewiesen werden“, erklärt der Stadtwehrführer.

Auch wenn der geforderte Mindestabstand zwischen parkenden Autos oft noch gerade so eingehalten werde, „kann es für unsere Autos – vor allem auch in Kurven – aber mit den Schwenkradien eng werden“, erzählt Olaf Fetz. Besonders mit dem Drehleiterwagen, der lang ist und nach vorne einen Überhang hat mit dem Rettungskorb, werde es oft knifflig.

Ordnungsamt drückt Auge zu

Auch das Ordnungsamt hat ein Auge auf parkende Autos in der Altstadt. „Oft wird dabei aber schon ein Auge zugedrückt“, erklärte Bauamtsleiter Christoph Höhne in der Debatte um den Antrag des Mieters aus der Breiten Straße. Diese Probleme nehmen jedoch zu in der Innenstadt. „Auch weil immer mehr Hofräume zu Wohnen gestaltet werden und Autos dort keinen Platz mehr finden“, so Höhne. „Wir rechnen heute schon mit bis zu drei Auto pro Haushalt, die ja irgendwo bleiben müssen“, erklärt der Bauamtsleiter.

Nicht immer direkt vor der Tür

Aus Sicht der Stadtverordneten gebe es jedoch auch in der Breiten Straße genügend Parkraum. Der liegt jedoch nicht immer direkt vor dem eigenen Haus. Daher lehnten die Ausschussmitglieder auch den alternativen Vorschlag des Mieters ab. Er wünschte ein teilweises Halteverbot vor dem Haus, um in der Engstelle besser in die Toreinfahrt manövrieren zu können. „Bei dem vergleichsweise geringen Verkehr, der dort zudem auch nur in eine Richtung erlaubt ist, dürfte das aber auch so kein großes Problem sein“, sagte Ausschusschef Andreas Gronemeier.

Von Thomas Wachs

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