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Triebwagen des RE 7 auf „Borkheide“ getauft

80 Jahr-Feier Triebwagen des RE 7 auf „Borkheide“ getauft

Nach der sachsen-anhaltinischen Stadt Dessau-Roßlau hat jetzt auch die Gemeinde Borkheide einen nach ihr benannten Triebwagen auf der Strecke des Regionalexpresses 7. Er verkehrt ab sofort zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Dessau. Die Taufe des Talent 2-Fahrzeugs fand anlässlich der 80-Jahr-Feier Borkheides am Samstagvormittag statt.

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Joachim Trettin (l., Vorsitzender der DB Regio Nordost), Susanne Henckel (VBB-Geschäftsführerin) und Andreas Kreibich (Borkheides Bürgermeister).

Quelle: Andreas Koska

Borkheide. Nach der sachsen-anhaltinischen Stadt Dessau-Roßlau hat jetzt auch die Gemeinde Borkheide einen nach ihr benannten Triebwagen auf der Strecke des Regionalexpresses 7. Er verkehrt ab sofort zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Dessau. Die Taufe des Talent 2-Fahrzeugs fand anlässlich der 80 Jahr-Feier Borkheides am Samstagvormittag statt. Neben dem Vorsitzenden der DB Regio Nordost, Joachim Trettin, war auch VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel in den Hohen Fläming gekommen. „Uns ist die Verankerung in der Region sehr wichtig, deshalb freuen wir uns über die Taufe“, sagte Joachim Trettin. Susanne Henckel sprach von einer innigen Beziehung der Gemeinden mit der Bahn, die durch die Namensnennung sichtbar werde.

Die Idee für die Taufe hatte Gemeindevertreter Burckhard Ballin. Die anderen Abgeordneten zogen mit und stellten die dafür notwendigen 4 000 Euro im Haushalt bereit. „Heute und in Zukunft wird diese Bahnverbindung an Bedeutung zunehmen, denn immer mehr Bürger unseres Ortes nutzen die attraktive Anbindung an Berlin und Potsdam“, sagte Andreas Kreibich (SPD). „Durch die Namensgebung wollen wir diese Wichtigkeit unterstreichen.“ Der Bürgermeister von Borkheide erinnerte an die Geschichte der Wetzlarer Bahn und daran, dass der Borkheider Bahnhof, der schon 1902 eröffnet worden ist, die Keimzelle der Siedlung war und deren Entwicklung stark beeinflusst hat.

Taktverdichtung des RE 7 gefordert

Rund 500 Bürger waren zum Festakt gekommen, darunter die Bürgermeister und Amtsdirektoren der umliegenden Ämter, Städte und Gemeinden. Gemeinsam unterschrieben sie einen Forderungskatalog und eine Erklärung, in der die Taktverdichtung des Regionalexpresses 7 und die Weiterentwicklung der Regionalbahn 33 zwischen Berlin-Wannsee und Jüterbog fokussiert werden. „Wir werden gemeinsam Dampf machen, nicht als Lok sondern als Region“, sagte Michael Knape (parteilos). Wobei der Treuenbrietzener Bürgermeister selbst keine Zugbenennung nach der Sabinchenstadt anstrebt. „Wir werden schließlich 850 Jahre alt, nicht 80.“

Knape strebt möglicherweise Größeres an: Ein Lufthansa-Jet oder eine ICE-Benennung stünden zur Auswahl. Etwas, was die 1 000 Jahre alte Kreisstadt Bad Belzig schon vorweisen kann, wie Bürgermeister Roland Leisegang (parteilos) erinnerte. Einzig der amtierende Brücker Bürgermeister Michael Klenke (SPD) fand die Idee sympathisch. „Es ist eine gute Idee, die Bahn ist für die Entwicklung unserer Stadt enorm wichtig.“

Pünktlich um 11.59 Uhr setzte sich der Zug angeführt vom Triebwagen „Borkheide“ in Bewegung, verabschiedet von den Bürgern der Siedlung. Die meisten von ihnen zogen danach zum Marktplatz, wo ein buntes Markttreiben an die Stände lockte und zum Sportplatz wo unter anderem ein Wettkampf im Tauziehen stattfand. Ein Team stellten die Borkheider Abgeordneten, die gegen ihre Kollegen aus der Waldgemeinde Borkwalde antraten.

Von Andreas Koska

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