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Trophäen gehen in den Spreewald

Brandenburg-Cup im Feuerwehrsport Trophäen gehen in den Spreewald

Die Männer aus Klein Radden und die Frauen aus Gehren haben erneut den Brandenburg-Cup im Löschangriff gewonnen. Die vierteilige Wettkampfserie ging in Schwanebeck zu Ende. Während es für die einheimischen Herren nichts zu holen gab, landeten die punktgleichen Frauen aus Schwanebeck und Neschholz nach einer Taschenrechner-Entscheidung auf dem Podium.

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Hannelore Klabuinde-Quast und Günter Baaske bei der Siegerehrung der Damen-Konkurrenz.

Quelle: Dirk Fröhlich

Schwanebeck. Am Ende haben sich die Titelträger des Vorjahres wieder durchgesetzt. Doch die siebente Auflage des Brandenburg-Cups im Löschangriff war an Spannung kaum zu überbieten. So waren die märkischen Feuerwehrsportler gerade zum Finale am vergangenen Wochenende noch einmal zu Höchstleistungen herausgefordert. Wie jedes Jahr war der Reitsportplatz Schwanebeck der Austragunsgort des letzten von insgesamt vier Wettläufen mit jeweils etwa zwei Dutzend Teilnehmern. Nicht nur ob der sommerlichen Temperaturen ging es vor den Toren der Kur- und Kreisstadt ziemlich heiß zur Sache.

Nach den Kräftemessen in Neuendorf (bei Teupitz), Gehren und Neschholz lagen bei den Männern die Mannschaften aus Klein Radden (Oberspreewald-Lausitz) und Willmersdorf-Stöbritz (Dahme-Spreewald) punktgleich an der Spitze. Beide Teams waren sogar im direkten Vergleich gegeneinander gesetzt. Im ersten Lauf schien bereits die Entscheidung gefallen zu sein. Denn die Löschgruppe Klein Radden patzte und der Kontrahent erzielte mit 20,53 Sekunden schon eine fantastische Zeit. konnten. Doch im letzten Lauf des Tages zog sie mit 20,17 Sekunden an Willmersdorf-Stöbritz noch vorbei. Rang drei ging an die Zerkwitzer Floriansjünger (20, 83 Sekunden), womit alle Trophäen dieses Jahr im Spreewald landen. Die Neschholzer Kameraden belegten mit 21,75 Sekunden als bestes Truppe aus dem Hohen Fläming Platz sechs.

Die Frauenwettkämpfe waren nicht minder aufregend, wenngleich Gehren schon als Gesamtsieger feststand. Es wurde indes hart um die weiteren Podiumsplätze gekämpft und zumindest konnten die Gastegberinnen etwas zur Ehrenrettung der hiesigen Brandschützer beitragen.

Im ersten Durchgang zeigten freilich fast alle Mannschaften Nerven. Lediglich die Gehrener Frauen konnten eine Laufzeit von 26,46 Sekunden vorweisen. Schlepzig zog dann im zweiten Lauf an Gehren vorbei. 26, 45 Sekunden, knapper geht es nicht. Schwanebeck wurden Dritter der Tageswertung vor Neschholz. Nun ging es zwischen Lokalrivalen aus der Stadt Bad Belzig erst recht ans Rechnen. Denn: In der Gesamtwertung waren sie jetzt punktgleich. Die Entscheidung über Platz zwei und drei mussten also am grünen Tisch getroffen werden. Das Reglement sieht für diesen Fall vor, dass alle Laufzeiten der vier Stationen summiert werden. Damit hatten die Einheimischen mit 19 Hundertstelsekunden die Nase hauchdünn vorn.

So konnten Hannelore Klabunde-Quast und Günter Baaske (SPD) immerhin den Lokalmatadorinnen noch gratulieren. Bürgermeisterin und Wahlkreisabgeordneter im Landtag Brandenburg nahmen die Siegerehrung vor.

Am kommenden Wochenende treffen sich viele Teilnehmer erneut. In Rhinow finden die Landesmeisterschaften im Feuerwehrsport statt. Schwanebeck und Neschholz vertreten unter anderem den Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Von Frank Schmoll

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