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Potsdam-Mittelmark Über 30 Jahre toxikologische Forschung
Lokales Potsdam-Mittelmark Über 30 Jahre toxikologische Forschung
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16:09 28.10.2015
Heute ist die frühere BZA das Julius-Kühn-Institut im Stahnsdorfer Damm 81 in Kleinmachnow. Quelle: Thomas Kienberg
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Kleinmachnow

Im Jahre 1958 wurden in der Biologischen Zentralanstalt (BZA/ 1971 bis 1990 „Institut für Pflanzenschutzforschung Kleinmachnow“) rückstandstoxikologische Arbeiten aufgenommen, die 1961 zur Bildung der Abteilung für chemisch-toxikologische Forschung führten. Deren Schwerpunktaufgaben bestanden zunächst in der Entwicklung von Analysemethoden für Pflanzenschutzmittel-Rückstände und in Untersuchungen zum Rückstandsverhalten von Pflanzenschutzmitteln mit dem Ziel der Festlegung von Wartezeiten und Anwendungsbegrenzungen. 1978 wurde der Bereich Toxikologie mit den Abteilungen Ökologische Chemie, Rückstandsanalytik, Experimentelle Toxikologie sowie Histologie und Zytologie unter Leitung von Professor Horst Beitz gebildet, wobei die Sicherung des Verbraucherschutzes zentrale Aufgabe war.

Die Arbeiten auf dem Gebiet des Umweltschutzes beschäftigten sich mit der Entsorgung von Pflanzenschutzmittel-Abwässern, dem Schutz des Grundwassers und dem Pflanzenschutzmittel-Monitoring. Heute ist die BZA das Julius-Kühn-Institut im Stahnsdorfer Damm 81.

Der Heimatverein Kleinmachnow lädt nun zu einem Vortrag über die BZA ein. Er findet am 9. November, 19 Uhr, im Versammlungsraum des Heimatvereins, Hohe Kiefer 41 statt. Zum Thema „Toxikologische Forschung in der Biologischen Zentralanstalt Berlin in Kleinmachnow im Zeitraum von 1958 bis 1990“ spricht Frank Seefeld. Er war von 1966 bis 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter der BZA im Bereich Toxikologie und von 1991 bis 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Institutes für Ökotoxikologie im Pflanzenschutz der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft. Der Eintritt zum Vortrag ist für alle Interessenten frei.

Von Claudia Krause

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