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Umbau der Bardenitzer Schule stockt

Vereinshaus in der Warteschleife Umbau der Bardenitzer Schule stockt

Der Umbau der alten Schule in Bardenitz zum Vereinshaus ist ins Stocken geraten. Nach Enthusiasmus und ersten Arbeiten im vorigen Jahr, müssen die Vereine ihr Gemeinschaftsprojekt jetzt selbst zukunftssicher machen.

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Vor einem Jahr wurden erste Arbeiten an der alten Dorfschule in Bardenitz erledigt.

Quelle: Thomas Wachs

Bardenitz. Der Stromanschluss ist wieder freigeschaltet, die alten Fenster sind frisch gestrichen und auch Sicherungsarbeiten an der Außentreppe sowie den Fensterbänken sind erledigt. Dennoch ist der geplante Umbau der früheren Dorfschule in Bardenitz zum Gemeinschaftshaus für alle Vereine des Treuenbrietzener Ortsteiles inzwischen etwas ins Stocken geraten. Das räumt Ortsvorsteherin Edith Rettschlag ein. Offen sei derzeit, wie das vor einem Jahr mit viel Enthusiasmus gestartete Projekt gemeinsam fortgeführt werden kann. „Aufgegeben haben wir den Plan aber nicht“, sagt Edith Rettschlag. Doch macht die Finanzierung der Betriebskosten Probleme. Denn aktuell nutzen lediglich der Heimatverein und der Fastnachtsclub unter dem Dach des Sportvereines die Räume der alten Schule als unbeheizte Lagermöglichkeit.

Stadt übergab Haus an Vereine

Ende 2014 beschlossen die Treuenbrietzener Stadtverordneten, das historische Haus direkt neben der Dorfkirche in die Regie der Vereine zu übergeben. „Doch steht der Vertrag noch immer nicht komplett“, erklärt die Ortschefin. Sie würde sich mehr Engagement von den unter dem Dach des Sportvereines aktiven Billardspielern wünschen. Denn gerade für sie sollte das neue Domizil dauerhaft bessere Bedingungen bieten. Denn nach Schließung der Gaststätte „Zur Friedenseiche“ im Jahr 2013 finden viele Veranstaltungen vom Karneval bis zu privaten Feiern nun auch im kommunalen Sportsaal statt. Dessen Nebenräume werden regelmäßig von den Billardspielern genutzt. Sie spielen inzwischen in der Verbandsliga, der zweithöchsten Klasse Deutschlands, und benötigen verlässliche Trainings- und Wettkampfbedingungen. Zuletzt gab es immer mal wieder Konflikte bei Terminüberschneidungen.

Zusätzlicher Aufwand für den Sportverein

Für die alte Schule ist unter den Vereinen jetzt noch ein von der Stadt als Eigentümer der Immobilie vorgelegter Nutzungsvertrag für das Haus abzustimmen. Dabei geht es auch um die Aufteilung der Betriebskosten. „Das ganze Gebäude zu beheizen, wird wohl nicht zu finanzieren sein“, sagt Edith Rettschlag. Sie könnte sich daher vorstellen, dass für die Billardspieler ein eigener Bereich mit separater Heizung, Toilette und Küche geschaffen wird. „Der zusätzliche Aufwand für den Sportverein ist groß“, weiß auch die Ortschefin. Immerhin gebe es unter dem Dach des rund 170 Mitglieder zählenden Vereines diverse Sektionen. So betreiben die Fußballer bereits den örtlichen Sportplatz in Eigenregie.

Von Thomas Wachs

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