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Potsdam-Mittelmark "Uns erreichten von vielen Seiten Spenden"
Lokales Potsdam-Mittelmark "Uns erreichten von vielen Seiten Spenden"
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09:53 22.10.2013
Hartmut Puhlmann vom Förderverein ist Betreiber der Treuenbrietzener Badeanstalt. Quelle: Privat
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Treuenbrietzen

MAZ: Herr Puhlmann, wie ist die erste Saison in Regie Ihres Vereins für die Badeanstalt gelaufen?

Hartmut Puhlmann: Aus unserer Sicht sehr gut. Dank des täglichen Einsatzes eines harten Kerns von Helfern aus unseren Reihen konnten wir die ganze Saison täglich öffnen. Natürlich hatten wir dank des Wetters auch beste Bedingungen.

Doch waren Sie ja mit einem großen Schreck gestartet, als genau zum Eröffnungstag die Chlorgasanlage außer Betrieb genommen werden musste, weil umgestürzte Bäume eine Gefahr brachten.

Puhlmann: Das war schon ein Schock, als genau zum Kindertag die Eichen fielen. Das hat uns auch gleich in der Bilanz zurückgeworfen, weil wir erst gut vier Wochen später öffnen konnten.

Welche Besucherzahlen konnten Sie trotz der Zwangsverkürzung erreichen?

Puhlmann: Wir gehen von zirka 6500 Gästen aus. Dazu kommen Mitglieder von Vereinen, die über gesonderte Verträge mit der Stadt außerdem noch im Bad waren.

Entsprechend gut sind somit auch die Einnahmen?

Puhlmann: Das lässt sich nicht direkt ableiten. Da keine Eintrittsgelder erhoben, sondern Spenden erbeten wurden, hat nicht jeder Besucher auch wirklich in die Spendenkasse eingezahlt. Jedoch erreichten uns von vielen Seiten Spenden. Privatleute und Firmen haben uns unterstützt. Das Geld fließt ausschließlich direkt wieder in den Erhalt und den Betrieb des Bades. So haben wir dieses Jahr bereits knapp 3000 Euro investiert. Wir sind kein Sparverein.

Wie konnten denn dann größere Investitionen gestemmt werden?

Puhlmann: Zum Glück stehen aus heutiger Sicht keine größeren Investitionen an. Auch muss man da unterscheiden. Die technischen Betriebskosten und Anlagen bleiben weiter in Regie der Stadt. Das könnten wir als Verein ansonsten gar nicht leisten. Unser Ziel ist es, das Bad offen zu halten. Wenn es erstmal zu ist, bekommt man es nämlich nur schwer wieder auf.

Wie viele Mitglieder hat Ihr vor einem halben Jahr gegründeter Verein inzwischen?

Puhlmann: Aktuell sind wir 38 Mitglieder. Gestartet waren wir zur Gründung mit 14 Leuten. Weitere sind jederzeit willkommen.

Welche Herausforderungen stellen sich fürs nächste Jahr und die Sicherung des Rettungsdienstes?

Puhlmann: Die Ausbildung von Rettungsschwimmern läuft in Kooperation mit der DLRG in Luckenwalde. Diese Dienste werden also abgesichert sein. Gedanken machen wir uns noch über das Personal drumherum. Wir könnten Leute gebrauchen, die auch wochentags als Helfer bereit stehen.

Welche Pläne schmieden Sie im Verein für die neue Saison?

Puhlmann: In jedem Fall wollen wir gemeinsam mit dem Familienzentrum wieder ein Kinderfest anbieten. Auch das Nachtschwimmfest in sportlicher und geselliger Form kam sehr gut an. Es soll daher wieder so stattfinden. Technisch ist geplant, den Imbissraum neu zu fliesen und ihn einem Betreiber zur Verfügung zu stellen. Den Verkauf wollen wir aber nicht selbst in die Hand nehmen.

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