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Potsdam-Mittelmark Untergrund für Hafengebäude ist „clean“.
Lokales Potsdam-Mittelmark Untergrund für Hafengebäude ist „clean“.
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20:04 12.09.2016
Der Untergrund für das Hafengebäude der künftigen Marina Teltow ist komplett saniert worden. Jetzt bereiten die Bauleute das Baufeld für das Hafenbecken vor. Quelle: Martin Steger
Teltow

Auf der Baustelle der künftigen Marina Teltow sollen noch in dieser Woche alle Flächen beräumt sein, auf denen bisher der schadstoffbelastete Boden zwischengelagert wurde. Das bestätigte der unabhängige Gutachter Dietmar Städter von der DAS Projektplanung – Projektsteuerung auf Nachfrage dieser Zeitung. Das Ingenieurbüro aus Frankfurt an der Oder ist von der Stadtverwaltung Teltow beauftragt worden, den Kostenverlauf des Bauvorhabens zu überwachen. Der ausgehobene Boden sei beprobt, analysiert und der entsprechenden Entsorgung zugewiesen worden, sagte Städter. Jetzt können weitere Bodenfelder ausgetauscht werden.

Die Fläche, auf der das Hafengebäude errichtet werden soll, sei nun komplett „clean“, versichert der Gutachter. Die Zeit, in der keine Altlasten abtransportiert werden konnten, sei für Versuche genutzt worden, mit einer kleinen Anlage das Grundwasser abzusenken, zu reinigen und zu entsorgen. „Was wir jetzt in den Teltowkanal einleiten. ist reines Mineralwasser“, schwört Städter. 30 Tage lang soll die Anlage in Betrieb bleiben. Der Sachverständige ist überzeugt, dass in der Bauberatung am Dienstag in Teltow eine Verlängerung festgelegt wird. Sollte die Anlage an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, stünde auf Abruf zusätzlich ein größeres Aggregat bereit, das binnen vier Tagen aufgebaut werden könne. In der nächsten Woche wollen die Bauleute parallel zur Oderstraße erste Probegrabungen vornehmen, um entscheiden zu können, wie die Fläche für das Hafenbecken ausgebaggert werden kann.

Für das Hafengebäude seien die Unterlagen bei der Baubehörde eingereicht worden. Städter rechnet in etwa zwei Monaten mit einer Genehmigung und schließt Auflagen nicht aus. Auch die geplante Brücke sei einem Planungsbüro vorgestellt worden, das das Projekt als „machbar“ ansehe. Nun sollen die Unterlagen dazu erarbeitet werden. Nachdem die Bauaufsicht etwa zu Beginn des nächsten Jahres die Pläne abgesegnet haben könnte, würden die Bauleistungen umgehend ausgeschrieben. Theoretisch könnten die berechneten rund eine Million Euro Investitionskosten brutto gehalten werden. „Die Realität wird sich aber mit den Angeboten zeigen“, sagt Städter.

Der Teltower FDP-Stadtverordnete und Vorsitzende des Hauptausschusses, Hans-Peter Goetz, hat vorgeschlagen, wegen der großen Nachfrage an Liegeplätzen östlich des Hafengebäudes eine Teilfläche für ein zweites Hafenbecken frei zu halten. Dort könnten nach der aktuellen Förderperiode vielleicht weitere 70 Liegeplätze entstehen.

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Eine Reduzierung auf 75 Prozent der ursprünglichen Kosten konnte Sachverständiger Dietmar Städter durch Zusammenlegung zweier Aufträge bei den Verkehrserschließungs- und Drainagearbeiten erreichen.

Das Sachverständigenbüro von Dietmar Städter hatte bereits die Gemeinde Kleinmachnow bei der Sanierung des Freibades in den Kiebitzbergen beraten.

Von Heinz Helwig

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