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Unwetter sorgt für unplanmäßigen Halt

Frohnsdorf Unwetter sorgt für unplanmäßigen Halt

Unverhoffter Halt für die Regionalbahn 33 zwischen Treuenbrietzen und Jüterbog. Eine nach einer Sturmböe herunterhängende Baumkrone wurde heruntergerissen und bremste den Zug schließlich bei Frohnsdorf aus. Dank tatkräftiger Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr konnte die Reise – mit etwas Verspätung freilich – fortgesetzt werden.

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Der gestoppte Zug bei Frohnsdorf
 

Quelle: FFW Treuenbrietzen

Frohnsdorf.  Unverhofft musste am Freitagabend eine Regionalbahn der Linie 33 zwischen Treuenbrietzen und Jüterbog einen Stopp auf offener Strecke einlegen. Etwa 300 Meter nachdem Frohnsdorf passiert war, hatte der Zug gegen 20.15 Uhr eine vermutlich infolge einer Sturmböe herunterhängende Krone eines Baumes an der Böschung mitgerissen. Sie blockierte letztlich die Räder des Triebwagens.

Durch den Zusammenprall ist niemand verletzt worden. Sowohl das Personal als auch die Passagiere seien alle mit einem Schreck davongekommen, hat Jens Heinze bestätigt.

Wie der Treuenbrietzener Stadtwehrführer berichtet, seien etwa 15 Kameraden aus Frohnsdorf und Treuenbrietzen angerückt, um technische Hilfe zu leisten. Sie beseitigten die Äste und konnten die Stelle bald dem Notfallmanager der Deutschen Bahn-AG, die Eigentümerin der Strecke ist, übergeben. Für die Dauer des Einsatzes war der Zugverkehr unterbrochen. Die Reisenden brauchten allerdings nicht evakuiert zu werden, sondern konnten _ mit etwas Verspätung freilich _ die Fahrt fortsetzen. Über die Höhe des augenscheinlich geringen Sachschadens am Zug liegen noch keine Erkenntnisse vor. Die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) als Betreiberin der Strecke war am Wochenende nicht erreichbar. Wohl aber verkehrten ihre Züge am Sonnabend und Sonntag wieder planmäßig.

Indes war es für die Blauröcke nicht die einzige Herausforderung infolge des von Sturm begleiteten Starkregens zum Wochenausklang. In der Gertraudenstraße war ein großer Ast auf die Fahrbahn gestürzt. Mittels der Motorkettensäge wurde er zu Kleinholz und dieses geborgen, so dass die Durchfahrt nicht länger gesperrt war. Schon am Mittwochabend hatten die Kameraden die Fenster eines unbewohnten Hauses zu sichern, wo ebenfalls witterungsbedingte Schäden registriert wurden.

Von René Gaffron

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