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VR-Bank Fläming ist auf Wachstumskurs

Bad Belzig VR-Bank Fläming ist auf Wachstumskurs

Die VR-Bank Fläming kann Positives vermelden. Mehr Mitglieder, mehr Kredite und Spareinlagen hat sie zu verzeichnen. Die insgesamt positive Bilanz der Genossenschaftsbank wird allerdings getrübt durch ein technisches Malheur. Seit Wochen klemmen die vom Personal bedienten Kassentresore in einigen Filialen.

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Quelle: René Gaffron

Dahnsdorf. Die Mitarbeiter in einigen Geschäftsstellen der VR-Bank Fläming stehen dieser Tage zuweilen vor unerwarteten Herausforderungen. Denn die von ihnen bedienten Kassentresore, aus denen Geld für Auszahlungen direkt am Schalter genommen wird, funktionieren nicht richtig. Entgegen der Beteuerungen vorab sind sie nicht systemkompatibel. Seit Juli ist das – hierzulande in Bad Belzig und Brück – der Fall. Eine zeitnahe Lösung wird erhofft. Bislang zeigen die Kunden aber Verständnis.

Das haben die Mitglieder der Genossenschaftsbank bei der Jahresversammlung des Marktbereiches Bad Belzig erfahren. Sie fand in dieser Woche im Dahnsdorfer Gasthaus „Drei Linden“ statt. Der Hohe Fläming ist mit 2158 Mitgliedern der bedeutendste Geschäftsbereich vor Jüterbog (1966), Luckenwalde (1833), Zossen (1277) und Werder/Havel (1175). Das hiesige Kundenwertvolumen ist in drei Jahren von 226 auf 264 Millionen Euro angestiegen – das sind 28 Prozent des Gesamtwertes aus Spareinlagen einerseits und Darlehen andererseits.

Die Entwicklung erfolgt allerorten ähnlich. So kann die VR-Bank Fläming das fünfte Jahr in Folge eine Dividende von sechs Prozent auszahlen, wie die Vorstände Carola Seiler und Norbert Schmitz verkündet haben. Sie zeichneten bei ihrer Präsentation ein überwiegend positives Bild, Auffällig ist die Zunahme der täglich fälligen Mittel, was Herausforderungen an die Liquidität des Instituts stellt. Auch im Kreditvolumen ist eine Steigerung zu beobachten, unter anderem bei der Vergabe von Baudarlehen des Verbundpartners, „was für Entwicklung nicht nur auf dem Bau spreche“, so Norbert Schmitz.

Sinkende Zinsmargen und ein gestiegener Aufwand – beispielsweise zur Umsetzung neuer Rechts- und Sicherheitsvorschriften – haben trotz der Volumensteigerung zu einem leicht gesunkenen Bruttoertrag geführt. Nicht zuletzt hätten sich aus tariflichen Verpflichtungen die Personalkosten erhöht. Erstmals liegt die VR-Bank damit unter dem Durchschnitt der Genossenschaftlichen Finanzgruppe, erklärt Seiler. Dennoch ist sie optimistisch, denn „es tut sich immer wieder eine Tür auf“.

Künftig soll die Online-Filiale weiter ausgebaut werden, so dass auch Spar- oder Girokonten eröffnet werden können. Das Netz der Filialen steht derzeit dennoch nicht zur Disposition. In Wünsdorf und – nach Sprengung des alten Domizils – in Petkus sind Bankomaten neu eingerichtet worden. Hierzulande bestehen die Geschäftsstellen in Bad Belzig, Brück, Niemegk und Wiesenburg fort.

Von René Gaffron

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