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Verkehrs-Papier ist noch nicht Chefsache

Bad Belzig Verkehrs-Papier ist noch nicht Chefsache

Die Anrainer-Kommunen von RE 7 und RB 33 müssen sich noch in Geduld üben. Denn noch gibt es keine Reaktion auf ihre Forderungen und Vorschläge zur Verbesserung des Linien- und Fahrplanes zwischen Berlin, Bad Belzig und Treuenbrietzen. Nun will das Land in Bad Belzig mit allen Interessierten darüber reden.

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Von Bad Belzig nach Berlin und zurück – gern öfter.

Quelle: René Gaffron

Bad Belzig. Das Ringen um die Taktverdichtung zu Stoßzeiten sowie die Umsetzung weiterer Vorschläge für Linien- und Fahrpläne erfordert offenbar einige Geduld. Denn noch ist das Positionspapier der Anrainer-Kommunen von Regionalexpress 7 und Regionalbahn 33 augenscheinlich nicht zur Chefsache geworden.

Sieben Ämter, Städte und Gemeinden zwischen Nuthetal und Hohen Fläming sowie Landratsamt hatten die Erklärung vor sechs Wochen anlässlich der Zugtaufe am Rande der 80-Jahr-Feier in Borkheide unterzeichnet. Das erhoffte Gespräch mit Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) sei aber noch nicht zustande gekommen, wie die hiesigen Verwaltungen bestätigen. Vielmehr hieß es aus Potsdam, der Katalog werde wie die Anliegen anderer Regionen und Akteure im Zuge der Erarbeitung des Landesnahverkehrsplanes 2018 bis 2022 geprüft.

Interkommunale Kooperation angeschoben

„Die Haltung ist aus Sicht der Landesregierung gewiss nachvollziehbar“, sagt Tobias Paul (CDU). „Allerdings ist es um so mehr die Aufgabe der hiesigen Kommunen, jetzt die Forderungen mit Nachdruck zu vertreten“, sagte der Stadtverordnete. Beruflich ist der Lehramtsstudent häufig zwischen Bad Belzig und Potsdam unterwegs. Der 26-Jährige hat letztlich die interkommunale Kooperation wesentlich mit auf den Weg gebracht.

In Bad Belzig findet am Freitag die zweite von vier Konferenzen statt, in denen über die Aufstellung des Landesentwicklungsplanes „Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg“ diskutiert wird. „Im Zentrum steht diesmal die Erarbeitung des Landesverkehrsplanes“, heißt es in der Ankündigung.

Bürger sind zur Mitwirkung aufgerufen

Vorgestellt werden Korridoruntersuchungen des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, mit denen man das Angebot für die Fahrgäste verbessern will. Kommunen, Verkehrsunternehmen und Bürger sind zur Mitwirkung aufgerufen.

„Ich hoffe, dass Raum für Dialog bleibt und nicht schon zu viele Festlegungen getroffen sind“, sagt Tobias Paul. In der Region setzt man für einen 30-Minuten-Takt auf der RE-Linie 7 zwischen 6 und 9 Uhr sowie 16 und 19 Uhr und einen Stunden-Takt nach Wiesenburg und Medewitz ein. Flexibilität könnte mit einer Umleitung der RB 33 ab Beelitz (Stadt) über Potsdam-Hauptbahnhof gewonnen werden. Auch sollten touristische Belange bei den Wochenendangeboten stärker beachtet werden.

Info: Der Regionaldialog läuft am Freitag, 10 bis 14 Uhr, im Technologie- und Gründerzentrum Bad Belzig.

Von René Gaffron

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