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Potsdam-Mittelmark Verwaltung prüft erneut Container-Lösung
Lokales Potsdam-Mittelmark Verwaltung prüft erneut Container-Lösung
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00:32 02.04.2018
Die Grundschule in Caputh platzt aus allen Nähten. Quelle: Martin Müller
Caputh

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Nach wie vor setzen die Caputher Eltern darauf, dass für den Umzug der Vorschulkinder im August eine andere Lösung gefunden wird. Um Platz für die nächsten Krippenkinder zu schaffen, soll eine Kita-Gruppe vorübergehend in der Caputher Grundschule unterkommen. Elternvertreter der Schule und der Kita haben sich, wie berichtet, dagegen gewehrt. Als der Gemeinderat den Beschluss gefasst hat, waren mehr als 60 Eltern anwesend. Ein Teil des Beschlusses sieht vor, dass die Verwaltung offen für Alternativen bleibt. Die Eltern setzen nun auf die erste Sitzung der Arbeitsgruppe am 12. April. Denn der von der Verwaltung mittlerweile beantwortete Fragenkatalog sei für sie nicht zufriedenstellend, sagte der Elternvertreter der Schule, Uwe Märtens, auf MAZ-Nachfrage. Bei dem Treffen könnten Unklarheiten beseitigt werden.

„Unser erklärtes Ziel ist es weiterhin, eine andere Lösung als die Schule zu finden“, erklärte Märtens. Neun Alternativen hat die Verwaltung geprüft, wie aus einer Information für den Sozialausschuss hervorgeht. Eine davon untersucht sie nun erneut. Dabei handelt es sich um ein Grundstück in der Seestraße, auf dem Container aufgestellt werden könnten. Platz wäre dort für zwei Gruppenräume, einen Erzieherraum, Sanitäranlagen und eine Austeilküche mit Essenraum. Erbbaunehmer auf dem Grundstück ist das Gesundheitszentrum Teltow gGmbH, das zum Unternehmensverbund des Diakonissenhauses gehört. Die geschätzten Kosten liegen bei etwa 500 000 Euro. Abgelehnt wurde diese Alternative bislang, weil ein Baugenehmigungsverfahren sechs bis acht Monate dauern würde. Bürgermeisterin Kerstin Hoppe (CDU) betonte in der Diskussion mehrmals, dass die Gemeinde eine schnelle Lösung braucht. Andernfalls steht auf der Kippe, ob die Rechtsansprüche auf einen Kitaplatz erfüllt werden könnten. Die Gemeinde befürchtet Klagen.

Schulleiterin will sich nicht rechtfertigen müssen

Schulleiterin Cathrin Rudzinski hatte sich in der jüngsten Sozialausschusssitzung erstmals öffentlich zu dem Vorhaben geäußert: „Ich finde es schade, dass ich mich als Schulleiterin dafür rechtfertigen muss, die Interessen der Kinder und Lehrer zu vertreten.“ Auch für sie seien Fragen offen. Die Lehrer hatten in den Debatten mehrmals Bedenken hinsichtlich Lärm, Toiletten sowie Platz auf dem Schulhof oder im Essenraum geäußert. Cathrin Rudzinski bedauere, dass der Fall inzwischen über schriftliche Stellungnahmen und Positionspapiere laufe.

Der Vorsitzende des Sozialausschusses Bernd Lietz (parteilos) erklärte, dass das Gremium bereit wäre, das Gespräch zwischen den Partnern zu moderieren. „Es wäre schön, wenn Sachlichkeit reinkommt und Ergebnisse herauskommen, mit denen alle Beteiligten leben können“, sagte er. Der geplante Umzug betrifft 33 Kinder aus der Kita.

Von Luise Fröhlich

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