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Vielfältiges aktives Schulleben

Visitatoren stellen ein überwiegend gutes Zeugnis für die Bildungsstätte „Am Schlosspark“ aus Vielfältiges aktives Schulleben

Der Unterricht in der Grundschule „Am Schlosspark“ ist überwiegend positiv zu bewerten. Das hat die im Frühjahr vorgenommene Qualitätsprüfung des staatlichen Schulamtes Brandenburg/Havel ergeben.

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Quelle: Dirk Fröhlich

WIESENBURG. „In den meisten Kriterien ist er mit Note drei bewertet worden“, berichtet Ilona Zehnsdorf. Die Skala reicht von eins (überwiegend schwach) über zwei (mehr schwach als stark), drei (mehr stark als schwach) bis vier (überwiegend stark), wobei Höchstnoten erfahrungemäß von der Aufsichtsbehörde selten vergeben werden.

In Wiesenburg gibt es die „sehr gute“ Vier für den gelungenen Übergang vom Vorschulalter in die flexible Eingangsstufe. Der Wechsel in die weiterführenden Schulen wird mit Zwei als noch ausbaufährig eingeschätzt, räumt Andreas Wolke, der praktisch stellvertretende Schulleiter, ein.

Der Einrichtung sei ein vielfältiges aktives Schulleben attestiert worden, erklärte die Rektorin auf MAZ-Anfrage. 163 Jungen und Mädchen lernen dort bei 13 Lehrern, darunter ein Sonderpädagoge. Hinzu kommen Sozialarbeiterin und sieben Horterzieher. Sie seien zur Umsetzung des Konzeptes der verlässlichen Halbtagsgrundschule unentbehrlich, betonte Ilona Zehnsdorf, weil dies bestenfalls am Rande der Kontrolle betrachtet worden sei.

Tatsächlich fallen bei der Bildungsstätte in der „Perle des Flämings“ die guten äußeren Bedingungen ins Auge. Eine Vielzahl und -falt an Kooperationen sorgt für zusätzliche Impulse. „Die vormals als noch unzureichend eingestufte Arbeit mit den Eltern ist nicht zuletzt dank fachlicher Unterstützung verbessert worden“, berichtet die Chefin über ein Ergebnis, das seit der letzten Bestandsaufnahme erzielt worden sei. Diesmal sei derweil den Lehrern der Erfahrungsaustausch untereinander ans Herz gelegt worden. Immerhin sind bereits Weiterbildungen geplant, um langfristig die Inklusion realisieren zu können. Dann sollen mehr denn je die Kinder mit Lernbehinderungen und Verhaltensauffälligkeiten in den Unterrichtsalltag integriert werden.

Die (personelle) Ausstattung dafür muss vorhanden sein, heißt es von der Leitung. Schülerzahlentwicklung, Personalbedarf und Unterrichtsausfall bzw. -vertretung sind umfassend und detailliert Bestandteil im Schulreport, der im Vorfeld der Vor-Ort-Termine eingereicht wurde, ablesbar. (Von René Gaffron)

ERST AUF PAPIER, DANN VOR ORT

Visitationen als Qualitätskontrolle finden alle fünf Jahre in allen märkischen Schulen statt.

Zuerst muss ein schriftlicher Report aus Unterlagen, Protokollen, Konzepten etc. für die Aufsichtsbehörde zusammengestellt werden.

Dann erfolgt die dreitägige Vor- Ort-Visite eines Prüfer-Duos. Dabei bekommt die Schulleitung 30 Minuten für eine Präsentation. Außerdem gibt es Hospitationen und Interviews mit Kollegium, Schülern und Eltern.

Über die Art und Weise der Auswertung kann die Schule selbst befinden. Der amtliche Bericht – zumindest in Kurzfassung – muss online gestellt werden.

 

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