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Potsdam-Mittelmark Vier Altenkirch-Bilder sind zurückgekehrt
Lokales Potsdam-Mittelmark Vier Altenkirch-Bilder sind zurückgekehrt
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12:22 29.07.2018
Das Bild „Am Rotpfuhlbach“ gemalt 1931 von Otto Altenkirch kam mit drei weiteren Bildern wieder nach Ziesar zurück. In Empfang nahmen die Bilder von links Bürgermeister Dieter Sehm, Museumsleiter Clemens Bergstedt, Amtsdirektor Norbert Bartels. Frank Petrasch von der Restaurationswerkstatt von Albrecht Körber brachte die Bilder nach Ziesar. Quelle: Silvia Zimmermann
Ziesar

 Vier restaurierte Bilder vom Kunstmaler Otto Altenkirch sind wieder nach Ziesar zurückgekehrt. Nach aufwendigen Arbeiten in der Restaurationswerkstatt von Albrecht Körber in Dresden erstrahlen die Bilder „Am Rotpfuhlbach“ (1931), „Reifendes Kornfeld“ (1909), „Kopser Brücke“ (1927) und „Weg nach Hohenlobesse“ (1927) in hellen und lebendigen Farben.

Das Bild „Am Rotpfuhlbach“ erlebte in Dresden eine besondere Beachtung. „Es zählte mit zu den beliebtesten Bildern in der Ausstellung mit Bildern von Otto Altenkirch im Lingner Schloss. Dorthin waren innerhalb von sechs Wochen etwa 5000 Besucher gekommen.

Einige Ziesaraner wie die Familie des in Ziesar geborenen Malers scheuten die Anreise nicht und schauten sich die 30 Werke des Künstlers an, berichtet der Kurator Frank Petrasch.

Petrasch brachte mit seiner Frau die Kunstwerke persönlich nach Ziesar zurück und übergab sie an Bürgermeister Dieter Sehm. „ Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt die restaurierten Bilder der Öffentlichkeit zeigen“, kündigt er an.

Die Stadt Ziesar lässt seit 2016 Bilder nach und nach restaurieren. 2002 erhielt die Stadt Ziesar 27 Bilder von Otto Altenkirch aus dem Nachlass der Familie Hornemann. Sieben wurden bereits restauriert. Der Kultur- und Heimatverein Ziesar und einige Privatpersonen spendeten dafür.

Frank Petrasch und Bürgermeister Dieter Sehm hängen das Bild „Die alte Bischofsburg“ ab. Quelle: Silvia Zimmermann

Ein weiteres Ölgemälde mit der Alten Bischofsburg als Motiv hing im Büro von Bürgermeister Dieter Sehm. Dieses Bild malte Altenkirch 1933. Der Künstler schenkte es anlässlich des 1934 stattgefundenen Heimatfestes der Stadt.

Auf der Rückseite des Bildes war diese Notiz vom Künstler persönlich festgehalten worden. Frank Petrasch überprüfte gleich vor Ort, ob sich die alte Bischofsburg auch restaurieren lässt. „Das Bild befindet sich in einen schlechten Zustand, lässt sich aber reinigen. Unter den vergrauten Farben verbirgt sich ein Spitzenbild“, erklärt der Restaurator.

Gut verpackt trat das Gemälde seine Reise nach Dresden in die Restaurationswerkstatt von Albrecht Körber an. Bürgermeister Sehm und Museumsleiter Clemens Bergstedt suchen nun nach Räumen, um diese Bilder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

„Das Burgmusem Ziesar wäre ein geeigneter Ort, um den Sohn der Stadt Ziesar einen würdigen Platz und eine gebührende Anerkennung zu geben. In einer Dauerausstellung könnten bis zu 15 Bilder des Künstlers ausgestellt werden“, sagt Frank Petrasch.

Otto Altenkirch (1875-1945) der in Ziesar geborene Kunstmaler malte in seinem Leben ungefähr 2500 Bilder. In einem Werksverzeichnis hielt er alle seine Kunstwerke genau fest. In der Stadt Ziesar wurde 1944 eine Straße nach dem Impressionisten benannt.

Einige noch nicht restaurierte Werke sind im Heimatmuseum ausgestellt. Viele andere Bilder befinden sich auch in Privatbesitz.

2016 wurde im Rahmen der Stadtsanierung eine Stele vor seinem ehemaligen Geburtshaus aufgestellt.

Von Silvia Zimmermann

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