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Potsdam-Mittelmark „Vieruhr-Blume“ zum Fünf-Uhr-Tee
Lokales Potsdam-Mittelmark „Vieruhr-Blume“ zum Fünf-Uhr-Tee
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14:10 14.08.2015
Jörg Neschkat und die Wunderblume aus Mexiko. Quelle: Foto: Andreas Koska
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Brück

Zum „Fünf-Uhr-Tee“ lässt sich in Brück gut die „Vieruhr-Blume“ aus dem Fenster von Jörg Neschkat in der Brücker Feldstrasse betrachten. Vor acht Jahren hat der 48-jährige die ursprünglich aus Mexiko stammende Wunderblume an der Hauswand eingesetzt.

Der Blumenstrauch, auch als Mirabilis bekannt, wird durchschnittlich bis zu einem Meter hoch, nicht so bei Neschkat, die Pflanze überragt inzwischen den 1,85 Meter großen Mann. „Dabei mache ich nicht besonders“, wundert er sich über die Wachstumsfreude der des Strauchs. Im Herbst wird sie zurückgeschnitten und ausgegraben, dann ähnlich der Dahlien trocken und frostfrei gelagert. Jeder Blütenstand hat bis zu sieben Blüten, die bei Neschkat strahlend weiß sind. Das besondere an der Wunderblume ist, dass sie erst am Abend zum Blühen ansetzt, deshalb der Kosename „Vieruhr-Blume“. Dann öffnen sich die trichterförmigen Blüten und locken Nachtfalter an.

Erst nach Sonnenuntergang entfaltet der Strauch seine ganze Pracht und seinen Duft. Die Frage, ob er den berühmten grünen Daumen hat, verneint der Lagerist. „Wenn ich etwas einpflanze, kümmere ich mich dann auch darum“, so seine einfache Erklärung. Der gebürtige Brücker, der in der Mittelreihe aufgewachsen ist, ist gerade dabei seinen Hausgarten anzulegen. Da seine beiden erwachsenen Kinder nicht mehr zu Hause leben, haben er und seine Frau jetzt Zeit für das meditative Vergnügen.

So soll es dann neben Gemüsepflanzen auch Rosen und Dahlien in dem Garten geben. Ob diese genauso gut gedeihen, wie die Wunderblume bleibt abzuwarten. An Jörg Neschkat und seiner Liebe zu den Blumen soll es aber nicht scheitern.

Von Andreas Koska

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