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Vogelperspektive: Heimat aus der Luft genießen

Bad Belzig von oben Vogelperspektive: Heimat aus der Luft genießen

Vogel müsste man sein. Von oben sieht die Welt besonders faszinierend aus. Klaus Prinz-Rum weiß das nur zu gut. Als Hobbyfotograf war er schon immer auf der Suche nach schönen Motiven. Weil er auch das Fliegen mit dem Gleitschirm schätzt, hat Prinz-Rum die eine Leidenschaft mit der anderen verbunden – und Bad Belzig aus der Vogelperspektive festgehalten.

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Die historische Innenstadt von Bad Belzig – aufgenommen bei einem Flug mit dem Gleitschirm über die Region.

Quelle: Klaus Prinz-Rum

Bad Belzig. Vogel müsste man sein. Denn von oben sieht die Welt besonders faszinierend aus. Klaus Prinz-Rum aus Bad Belzig weiß das nur zu gut. „Als Hobbyfotograf war ich schon immer auf der Suche nach interessanten Motiven“, sagt er. Weil er auch das Fliegen mit dem Gleitschirm schätzt, hat Prinz-Rum die eine Leidenschaft mit der anderen verbunden. „Da war es eine Herausforderung, Eindrücke auch aus der Vogelperspektive festzuhalten.“

Das Krankenhaus

Das Krankenhaus.

Quelle: Klaus Prinz-Rum

„Bad Belzig von oben“ heißt das Buch aus dem Berliner Treibgut-Verlag, gefüllt mit Luftbildern, die Klaus Prinz-Rum im Laufe der vergangenen Jahre von seiner Heimatstadt geschossen hat. Zu den Bildern haben Verleger Frank Schröder, vor allem aber die versierte Stadtchronistin Helga Kästner die beschreibenden Bildunterschriften verfasst.

Neues Buch erscheint im Treibgut-Verlag

Auf 71 Seiten entdeckt der Betrachter die schöne Hauptstadt des Hohen Flämings aus einer sprichwörtlich besonderen Perspektive. Mal hat Prinz-Rum die ganze Innenstadt festgehalten, dann sind es einzelne Viertel oder bestimmte Ecken. Den Einstieg in den Bildband markiert ein Blick auf den Fläming-Bahnhof mit dem markanten gelben Empfangsgebäude und dem knallroten Regionalexpress am Gleis. „Willkommen in unserer Stadt“, hat Helga Kästner unter dieses Bild geschrieben.

Das neue Buch

„Bad Belzig von oben“ mit Luftbildern von Klaus Prinz-Rum, 71 Seiten, Treibgut-Verlag Berlin, 14,90 Euro.

Die Bildtexte stammen von der Bad Belziger Chronistin Helga Kästner und Verleger Frank Schröder.

Zu haben ist das Buch in der Tourismus-Information am Bad Belziger Marktplatz sowie im Buchhandel.

Ein Band mit Aufnahmen von den zahlreichen Ortsteilen Bad Belzigs soll folgen, kündigt der Verlag an.

„Die Bilder sind über viele Jahre und zu verschiedenen Jahreszeiten entstanden“, berichtet Prinz-Rum. „Hauptsächlich beim Gleitschirmfliegen, aber auch bei Rundflügen per Hubschrauber oder Segelflugzeug.“ Eigentlich seien diese Bilder zunächst nur für Familie und Freunde bestimmt gewesen. Dabei wäre es wohl auch geblieben, wenn die Chronistin nicht interveniert hätte. „Frau Kästner überzeugte mich schließlich, diese im Buch ,Bad Belzig von oben’ zu veröffentlichen.“

Bad Belzig in der Nacht

Bad Belzig in der Nacht.

Quelle: Klaus Prinz-Rum

Die Aufnahmen zusammen mit Kästners Wissen um die Stadtgeschichte – das macht den Bildband zu einer interessanten Lektüre. Ein Bild zeigt Burg Eisenhardt mit dem Burgbräuhaus im Vordergrund, „eines der ältesten Bad Belziger Häuser“, heißt es im erklärenden Text. Und: „Früher diente das denkmalgeschützte Gemäuer unter anderem als Heilig-Geist-Hospital und als Gefängnis.“

Die Stadt ist zu jeder Jahreszeit eine Augenweide

Bad Belzig ist im Grunde zu jeder Jahreszeit eine Augenweide. Auch das belegen die Fotos. Mal steht die Burg zwischen großen, grünen Bäumen, mal sind Dächer und Burghof voller Schnee. Die Stein-Therme hat Prinz-Rum besonders oft abgelichtet. Und wer schon immer einmal das Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung in Ruhe betrachten wollte: auf Seite 36 ist das weitläufige Areal zu finden.

Zwei Mal hinschauen muss der Betrachter bei den Aufnahmen, die im Dunklen entstanden sind. Der Kreisel an der Brücker Landstraße etwa wirkt wie eine Kunst-Installation. Die Textautoren indes assoziieren die Lichter eher mit unbekannten Flugobjekten.

Von Heiko Hesse

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