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Potsdam-Mittelmark Spatzen wieder auf Spitzenplatz
Lokales Potsdam-Mittelmark Spatzen wieder auf Spitzenplatz
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12:14 29.05.2014
Siegertyp: Der Haussperling ist in hiesigen Gärten Favorit. Quelle: S. Krehl
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Bad Belzig

Im Winter musste er sich noch der Kohlmeise geschlagen geben. Jetzt fliegt er wieder vornweg in den Gärten und Parks zwischen Havel und Fläming. Der Haussperling wurde bei der ein Wochenende andauernden Zählaktion „Stunde der Gartenvögel“ des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) in Potsdam-Mittelmark am häufigsten gesichtet.

Eine Stunde lang sollten Hobby-Ornithologen die höchste gleichzeitige Anzahl einer Vogelart notieren. Der im Volksmund als Spatz bekannte Haussperling wurde dabei genau 1507-mal entdeckt. Auch bundesweit liegt der freche Piepmatz klar vorn: Fast 150000 Beobachtungen entfallen auf ihn. Damit verteidigt der Spatz schon fast traditionell seinen Spitzenplatz bei der alljährlichen Sommerzählung. In der kalten Jahreszeit, bei der Aktion „Stunde der Wintervögel“, hatte zwischen Havel und Fläming noch die Kohlmeise das Rennen gemacht. Mit nur 563 Nennungen liegt sie bei der jüngsten Zählung nur auf Rang vier. Mehr als sieben Spatzen wurden dagegen durchschnittlich in den mittelmärkischen Gärten beobachtet – insgesamt 24 Prozent mehr als im Vorjahr.
Weit dahinter folgt in Potsdam-Mittelmark der Star, der 619-mal gezählt wurde. Auf den Bronzerang fliegt die Amsel mit 582 Beobachtungen. Noch 2013 war die Verteilung der Podiumsplätze zwischen diesen beiden Vogelarten genau umgekehrt ausgefallen. Deutschlandweit hat die Amsel (89552 Beobachtungen) ihren zweiten Platz jedoch verteidigt. Dort liegt der Star hinter der Kohl- und Blaumeise nur auf Rang fünf (61194 Beobachtungen).

Genau 300 Vogelfreunde aus Potsdam-Mittelmark hatten ihre Ergebnisse diesmal dem Naturschutzbund übermittelt. Insgesamt wurden 8201 Vögel in 203 hiesigen Gärten gezählt. Das sind gut 700 Piepmätze mehr als im Vorjahr. An der zehnten Auflage der Zählaktion hatten sich bundesweit mehr als 37000 Hobby-Ornithologen beteiligt. Aus 25000 Gärten meldeten sie rund 880000 Vögel. Damit ist die Beteiligung leicht zurückgegangen. 2013 beobachteten 45000 Teilnehmer noch mehr als eine Million Vögel.
Bei vielen Vogelarten sind die Populationen leicht zurückgegangen. 98 verschiedene Arten wurden im Landkreis registriert. Auch seltenes Federvieh war dabei: Drosselrohrsänger, Wintergoldhähnchen und Rohrdommel zählen zu den Vögeln, die jeweils einmal gesehen wurden.

Die Zählungen des Nabu, für die Teilnehmer keine besondere Qualifikation benötigen, liefert freilich keine konkreten Bestandsdaten. Sie geben den Experten aber durchaus Aufschluss über Häufigkeiten und Trends von Populationen in den Regionen.

Von Christoph Brandhorst

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