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Volkssolidarität verarbeitet Riesenschal

Wollhocker für MAZ-Sterntaler Volkssolidarität verarbeitet Riesenschal

Die Volksolidarität Bad Belzig hat ihren 462,55 Meter langen, gemeinsam gestrickten „Schal der Vielfalt“ jetzt zu 24 Wollhockern verarbeitet und diese verkauft. Die Einnahmen von 300 Euro werden für die MAZ-Weihnachtsaktion „Sterntaler“ gespendet.

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Karola und Klaus Benke sowie Gerlind Pruß (re.) mit Wollhockern.

Quelle: Thomas Wachs

Bad Belzig. Der von der Volkssolidarität Bad Belzig auf den Weg gebrachte „Schal der Vielfalt“ erfüllt nun zum zweiten mal einen guten Zweck. Aus dem größten Teil des am Ende 462,55 Meter langen Gemeinschaftswerkes sind jetzt schmucke Wollhocker geworden. Karola und Klaus Benke sowie Gerlind Pruß von der Ortsgruppe der Kreisstadt haben gut und gerne 450 Meter des Wollschals zu 24 bunten Sitzmöglichkeiten verarbeitet. „Jedes Stück ist ein Unikat“, sagt Karola Benke. Vier davon spendierten die Akteure an Kindergärten. Die übrigen wurden verkauft. 15 Euro pro Stück wurden erzielt. Die Summe von schließlich 300 Euro überweisen die Handarbeiter auf das Spendekonto der MAZ-Weihnachtsaktion „Sterntaler“.

Zum Jahresbeginn hatte die Volkssolidarität-Ortsgruppe aufgerufen, anlässlich des 70. Jahrestag der Gründung des Wohlfahrtsverbandes gemeinsam einen 70 Meter langen Schal zu stricken. Schnell jedoch war das Ziel mehrfach übererfüllt worden. Denn rund 250 Enthusiasten im gesamten Land Brandenburg waren dem Aufruf gefolgt.

Auch in Berlin griffen viele Mitglieder der Wohlfahrts-Organisation zu Wolle und Nadeln. So ist schließlich ein farbenprächtiges Gemeinschaftswerk von 462,55 Metern Länge entstanden. Es wurde zum Jubiläumsfest an den Bundesvorstand überreicht. Dort verbleibt jetzt eine Teilstück zur Erinnerung in der Vitrine. Auch im Landtag Brandenburg machte der Schal Station. Der größte Teil des insgesamt 58 Kilogramm schweren Materials indes wurde nun „zu den aus 100 Prozent Schal bestehenden Hockern aufgerollt“, erzählt Karola Benke.

Sie hat die Aktion, deren riesige Resonanz alle Erwartungen der Initiatoren übertroffen habe, inzwischen auch akribisch dokumentiert. In einer Mappe sind Briefe, Fotos, Zeitungsberichte und Erinnerungsstücke verewigt. Mehrfach kopiert, gingen die Mappen inzwischen als Denkeschön an viele Ortsgruppen, „die sich besonders rührig an der Aktion beteiligt hatten“, erzählt Karola Benke.

Von Thomas Wachs

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