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Potsdam-Mittelmark Neues Volkstheater sucht weitere Mitstreiter
Lokales Potsdam-Mittelmark Neues Volkstheater sucht weitere Mitstreiter
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17:30 10.04.2018
Die Kulissen für seine Stücke baut der Verein selbst – so wie für „Der Urlaub", das 2016 Premiere feierte.       Quelle: Thomas Wachs
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Niemegk

Im Januar 2004 gründete sich der Verein „Neues Volkstheater Fläming“. Noch im gleichen Jahr starteten die Laienschauspieler im alten Niemegker Kulturhaus in ihre erste Spielzeit. Die damals noch städtische Spielstätte wurde mit viel Herzblut auf Vordermann gebracht.

Sie gehört heute dem Niemegker Unternehmer Christian Pietrucha, der sich ebenfalls im Theaterverein engagiert. Im MAZ-Interview spricht der künstlerische Leiter, Hartwig Matthäs, über die neue Spielzeit und die erhöhten Eintrittspreise.

Herr Matthäs, die Premiere der neuen Eigenproduktion „Ein Ufo fürs Dorf“ Mitte April rückt langsam aber stetig näher. Wie laufen die Vorbereitungen?

Hartwig Matthäs: Wir sind seit vier Wochen dabei, die einzelnen Szenen jeweils montags und mittwochs zu proben. Viel Zeit wird für das Einstudieren von Zwiegesprächen zwischen zwei bis drei Personen gebraucht. Es ist nicht ganz einfach, sich die jeweils kurzen Wortwechsel zu behalten.

Die Eintrittspreise für die Eigenproduktion des Vereins wurden um zwei Euro je Ticket angehoben. Warum?

Wie überall sind die Kosten für Heizung und Energie gestiegen. Da unser Verein Hauptnutzer des Kulturhauses ist, mussten wir in den sauren Apfel beißen. Diese Entscheidung haben wir uns jedoch nicht leicht gemacht. Vor allem die steigenden Heizkosten führten dazu, dass wir die Betriebskosten aus unseren Einnahmen nicht mehr decken konnten.

Im Gegenzug sind mehr Aufführungstermine für die beiden jährlichen Eigenproduktionen geplant. Anstatt vier sind in der Theaterpost aber nur fünf ausgewiesen. Bleibt es dabei?

Da sind wir flexibel. Bei entsprechender Nachfrage seitens des Publikums sind wir offen für zusätzliche Aufführungen. Außerdem wollen wir mehr Kindertheater für die Kitas und Grundschulen anbieten. Hier bleiben die Eintrittspreise unverändert.

Will man mit dem Zusatzangebot an Terminen dem Besucheransturm Rechnung tragen oder die Nebenkosten sichern?

In erster Linie steht für uns die Zufriedenheit der Besucher unseres Theaters im Vordergrund. Unter diesem Aspekt haben wir einen ausgewogenen Spielplan aufgestellt.

Erhält der Verein in diesem Jahr eigentlich Zuschüsse seitens der Stadt oder Förderungen für bestimmte Aufführungen?

Für alle Gastbeiträge bekommen wir Zuschüsse vom Landkreis Potsdam-Mittelmark und auch vom Land Brandenburg. Unsere Eigenproduktionen werden jedoch nicht gefördert. Die Stadt Niemegk kommt für die entstehende Differenz der Kosten auf. Dafür möchten wir uns auf diesem Wege bei der Stadt bedanken.

Pfarrer Daniel Geißler, der in der Vergangenheit zum Publikumsliebling avanciert ist, steht in der neuen Eigenproduktion nicht mit auf der Bühne. Auch nicht der Niemegker Bürgermeister Hans-Joachim Linthe. Gibt es einen Grund dafür?

Die Personen werden nach persönlicher Absprache im Verein zum Stück befragt und bei der ersten Lesung festgelegt. Selbstverständlich kann sich jedes Mitglied – auch Gäste – bewerben. Die Stücke sind ja nicht auf Personen gebucht. Übrigens suchen wir dringend junge männliche Mitspieler.

Von Christiane Sommer

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