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Volles Haus schon vor der Eröffnung

Teltow Volles Haus schon vor der Eröffnung

Auch wenn die Einrichtung noch nicht ganz komplett ist, die Premiere im Landhotel nach dem Umbau des Teltower Diana-Kinos war ein voller Erfolg. Die Teltower und ihre Gäste kamen in Scharen und zeigten sich begeistert von dem, was die neuen Eigentümer aus dem Haus gemacht haben.

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Das Landhotel im einstigen Diana Kino in Teltow war schon bei der Premiere voll besetzt.

Quelle: Kobel-Höller

Teltow. Über enormes Interesse an ihrem Soft-Opening-Brunch durften sich die neuen Inhaber des Teltower Landhotels Diana (ehemaliges Diana-Kino) am Wochenende freuen. Das Restaurant mit reichhaltigem Buffet ist Samstagmittag bis auf den letzten Platz belegt, auch das Café ist gut besucht. Dort sitzen Erika (75) und Günther (82) Schulz aus Teltow. Früher haben sie in dem Gebäude Filme gesehen – aber nicht gerne. Erika Schulz: „Es war mir zu dunkel und dann kam die Popcorn-Zeit, die mochte ich nicht. Also waren wir sehr gespannt, was wir hier zu sehen bekommen. Es gefällt uns sehr gut.“ Andere Teltower haben Weggezogene mitgebracht, die in Erinnerungen schwelgen und aus denselben alten Fenstern blicken wie anno dazumal. Gemeinsam freut man sich, dass die neuen Besitzer nicht zu viel verändert haben.

Begeistert ist auch Kathrin Franell mit ihrem Mann André, Eigentümer und Investor, von den vielen Gästen. „So haben wir es uns gewünscht. Die Gäste sind glücklich, dass wir Teltow etwas zurückgeben. Auch, wenn noch Kabel aus der Wand hängen, freuen sie sich, dass sie schon einen Eindruck bekommen von dem, was hier entsteht.“ Entstanden sind helle Räume, ein zum Restaurant umgebauter Kinosaal mit Bühne und Durchblick in die Küche und ein Café. Noch kann allerdings nicht eröffnet werden, weil einige Details fehlen – Lautsprecher müssen montiert werden, die Bühnentechnik will nicht richtig. In den nächsten zwei Wochen wird daher alles perfektioniert und am 14. oder 17. November „richtig“ eröffnet. Die Fertigstellung der elf Hotelzimmer soll Anfang 2017 folgen.

Die „Bocks Bühne“ bietet ab 17. November ein buntes Programm: Artistik, Revue, Tango, Poesie, Klassik, Kinderprogramm – jede Woche gibt es mehrere Programmpunkte. Kathrin Franell ist die Begeisterung anzusehen, wenn sie von der jährlichen Silvester-Gala mit Feuerwerk und Bleigießen oder der deftigeren Nachsilvesterparty erzählt. Auch Restaurantleiter Frank Radicke kommt ins Schwärmen, wenn er von seinen Plänen berichtet: alte Kräuter, alte Getreidesorten, regionale Produkte sollen verwendet, Salate und Suppen in Einweckgläsern zum Mitnehmen angeboten werden. Mit Bier, das nach Kürbis, Espresso, Rauch oder Weihnachten schmeckt, könne außerdem ein Menü mit Bier statt Weinbegleitung angeboten werden. Doch trotz aller Ambitionen strebt Radicke keinen Michelin-Stern an, „ganz im Gegenteil, denn damit schließen wir einen bestimmten Gästekreis aus. Wir möchten viel mehr Gerichte sowohl für anspruchsvolle Gäste aus der Stadt als auch Angebote für große Familien machen.“ Das Interesse dieser Zielgruppen scheint am Wochenende eindeutig geweckt worden zu sein.

Von Konstanze Kobel-Höller

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