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Volles Rohr Schaum im Tanklager Medewitz

Übung der Brandschutzeinheit Volles Rohr Schaum im Tanklager Medewitz

Ein Waldbrand nähert sich dem Tanklager Medewitz. Das jedenfalls war die Annahme bei der Übung des ersten und dritten Zuges der Brandschutzeinheit des Kreises Potsdam-Mittelmark. Rund 75 Kameraden waren im Einsatz. Unter anderem wurden die vor Ort neu installierte Technik für die Löschschaumnutzung erprobt.

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Löschschaum kann die Flammen vor den Erdbehältern im Tanklager Medewitz stoppen.

Quelle: Foto: Dirk Fröhlich

Medewitz. Der Proteinschaum ist nicht gerade das reine Weiß. Im Notfall erfüllt er allerdings seinen Zweck und löscht die Flammen im Tanklager Medewitz, die dieses Mal nur eine Annahme waren. Die maximale Zufuhr aus den gerade neu montierten Speichern hat augenscheinlich gut geklappt, so dass die Blauröcke etwa 45 Minuten nach Einsatzbeginn alles unter Kontrolle hatten.

Der erste und der dritte Zug der Brandschutzeinheit des Kreises Potsdam-Mittelmark waren am Sonnabend, ab 7 Uhr, alarmiert worden. Reichlich eine Stunde später konnte sich die Kolonne der fast 20 roten Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht von der Feldküche am Bahnhof Wiesenburg aus zu dem fiktiven Brandort im Diesel- und Heizöl-Depot begeben. Knapp 75 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Ferch, Kloster Lehnin, Beelitz, Ziesar und Marzahne sowie Michendorf, Golzow, Brück, Reetz und Buchholz waren gefordert, um das vom Wald aus nahende Inferno aufzuhalten.

Die Einsatzfahrzeuge rollen im Tanklager Medewitz an

Die Einsatzfahrzeuge rollen im Tanklager Medewitz an.

Quelle: Dirk Fröhlich

„Die Einheimischen sind ebenfalls dabei, sie kennen sich vor Ort gut aus“, erklärt Herbert Baier.

Eines von drei Objekten in der hohen Brandklasse

„Das Objekt ist eines von drei dieser hohen Brandklasse zwischen Havel und Fläming. Deshalb ist eine Übung mindestens alle drei Jahre dort obligatorisch“, so der Kreisbrandmeister, der in unmittelbarer Nähe zu Hause ist und selbst einmal als Berufsfeuerwehrmann auf dem Areal mit den eindrucksvoll großen Erdbehältern stationiert war.

Ronald Schüler aus Reetz gibt die Richtung vor

Ronald Schüler aus Reetz gibt die Richtung vor

Quelle: Dirk Fröhlich

„Für die zahlreichen jungen Kameraden hatte es obendrein den Effekt, ihre theoretisch erworbenen Kenntnisse nun praktisch anzuwenden“, bilanzierte der 64-Jährige. Ihm standen Stellvertreter Jens Heinze aus Treuenbrietzen und Betriebsleiter Werner Thiele zur Seite, während Vizelandrat Christian Stein (CDU) und Marco Beckendorf (die Linke), Bürgermeister der Gemeinde Wiesenburg/Mark, den Beobachterposten bezogen hatten.

Vizelandrat und Bürgermeister als Beobachter

Wie sie erfuhren, hat sich die neue Alarmierungstaktik ebenso bewährt wie der Aufbau der mobilen Einsatzleitstelle. Sie hielt Funkkontakt zur Regionalleitstelle in Brandenburg/Havel, während auf dem Gelände separat über Digitalfunk kommuniziert worden ist. Neben der Nutzung der Wasservorräte in unmittelbarer Nähe ist ein Pendelverkehr mit den fünf Tankern zwischen Zisterne an der Einfahrt und der mutmaßliche n Brandstelle organisiert worden. Pünktlich zum Mittag war alles gelöscht.

Von René Gaffron

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