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Vom Zigarrenladen zur Spezialitätenstube

Beelitzer Altstadt-Haus wird Denkmal des Monats Vom Zigarrenladen zur Spezialitätenstube

Früher kauften die Beelitzer hier Zigarren oder ließen sich die Haare schneiden. Später wurde aus dem Friseurladen eine Eisdiele, bevor auch die verschwand. Das Haus in der Berliner Straße 200 hat eine wechselvolle Geschichte, der seit 2015 ein neues Kapitel hinzugefügt wird. Inzwischen ist der Glanz alter Tage zurückgekehrt. Am 8.September bekommt das Haus auch einen Titel.

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Ließ das Haus in der Berliner Straße 200 herrichten: Stefan Fuhrmann.

Quelle: Thomas Lähns

Beelitz. Im 19. Jahrhundert diente es als Zigarrenladen und Friseurgeschäft, in jüngerer Zeit befand sich eine Eisdiele darin: Das Haus in der Berliner Straße 200, von dem hier die Rede ist, hat eine wechselvolle Geschichte und gehört wegen seiner zentralen Lage zu den wichtigsten Gebäuden der Beelitzer Altstadt. Jetzt bekommt es einen Titel. Wie die Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg mitteilte, wird es im September „Denkmal des Monats“. Die Auszeichnung erfolgt am 8. September.

Als eines der letzten zu sanierenden Gebäude in der Altstadt „wurde besonders auf die Ästhetik nicht nur des Gesamtkonzeptes, sondern auch der vielen Details geachtet“, heißt es in der Begründung der AG. Verwiesen wird zum Beispiel auf die Geschäftsräume im Erdgeschoss, die nach historischen Vorbildern aus der Kolonialzeit gefliest sind. Der Beelitzer Optiker Stefan Fuhrmann hatte das Haus im März 2015 gekauft und danach saniert.

Für Fassade und Dach konnte er 40 000 Euro Städtebaufördermittel einsetzen, die speziell für Sanierungsgebiete in historischen Stadtkernen ausgereicht werden. Im Erdgeschoss ist Ende 2015 das Spezialitätengeschäft von Steffi Schmidt eingezogen, die Chefin des bekannten Kaninchenspezialitätenbetriebes. Der Laden mit hausgemachter Wurst vom Familienbetrieb Kaplick aus Alt Bork oder der Kaninchenkost aus eigener Herstellung war von Anfang an Bestandteil des Sanierungskonzeptes, würdigt die AG, in der 31 Brandenburger Städte Mitglied sind und die jedes Jahr zwölf besondere Sanierungsprojekte im Land mit dem Titel „Denkmal des Monats“ auszeichnet. In diesem Jahr wurden Sanierungswerke unter anderem in Neuruppin, Lenzen, Perleberg, Beeskow und Kyritz geehrt.

Von Jens Steglich

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