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Streit um Bootssteg nicht beigelegt

Kleinmachnow Streit um Bootssteg nicht beigelegt

Der Streit zwischen dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin und dem Ruderclub Kleinmachnow-Stahnsdorf-Teltow um einen Bootssteg auf dem Teltowkanal geht weiter. Die Berliner Behörde legt Berufung gegen ein Urteil des Landgerichtes Potsdam zugunsten des Ruderclubs ein. Bis zur Neuaufnahme des Verfahrens wird mindestens ein Jahr vergehen.

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Einen Bootssteg wie diesen will der Ruderclub Kleinmachnow-Stahnsdorf-Teltow an seinem Vereinsgelände auf dem Teltowkanal bauen. Doch der Anleger und der Verein sind dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin seit Jahren ein Dorn im Auge.

Quelle: Ruderclub

Stahnsdorf. Gegen das Urteil des Landgerichtes Potsdam zum Neubau und zur Nutzung eines Bootssteges am Teltowkanal durch den Ruderclub Kleinmachnow-Stahnsdorf-Teltow (RCKST) hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Berlin Berufung eingelegt.

Die 6. Kammer des Landgerichts hatte das WSA Ende Mai dieses Jahres dazu verurteilt, mit dem Ruderclub nach jahrelangem Rechtsstreit einen Nutzungsvertrag für den Betrieb einer Steganlage am Vereinsgelände am Teltowkanal abzuschließen. Die aufgelaufenen Gutachterkosten für das Verfahren, die sich in den zurückliegenden 40 Monaten nach Vereinsangaben auf 23 000 Euro anhäuften und die der Ruderclub verauslagte, soll ihm die Berliner Behörde erstatten.

Mit der Berufung ist das Urteil nicht rechtskräftig, und der Verein kann sich seinen lang ersehnten Wunsch, den maroden Holzsteg am Teltowkanal gegen eine moderne Anlage auszutauschen, nicht erfüllen, bedauert Martin Beilfuß, 2. Vorsitzender des Ruderclubs. „Irgendwann wird es einen neuen Gerichtstermin geben.“ Nach den Erfahrungen des Juristen wird mindestens ein Jahr vergehen. bevor sich die 6. Kammer des Landgerichts noch einmal mit dem Rechtsstreit befassen wird. In dieser Zeit seien weitere Schritte in Richtung neuer Bootssteg zu riskant, meint er.

Dafür hatte der Verein bereits eine Bau- sowie eine wasserstraßenrechtliche Genehmigung für die Nutzung erhalten. Doch den Mietvertrag für die Fläche, auf der der neue Steg errichtet werden soll, will das ESA nicht unterschreiben. Da die Frist für das vor acht Jahren erteilte Recht mittlerweile abgelaufen ist, wird der Verein wohl erneut einen Bauantrag stellen müssen, befürchtet Beilfuß. „Normalerweise ist das eine Formsache. Wir haben auch schon Fördermittel zugesagt bekommen. Doch die Berufung stellt nun wieder alles in Frage“, glaubt er. Einen neuen Bauantrag hatte der Verein bereits in diesem Frühjahr eingereicht, ihn aber später mit einer ganzen Reihe von Auflagen zurückerhalten.

Von Heinz Helwig

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