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Wabbelberg und Trampolin sind die Highlights

Werders buntes Indoor-Spielparadies öffnet wieder Wabbelberg und Trampolin sind die Highlights

Nach monatelanger Schließung des Hallen-Spielplatzes „Meer for Kids“ in den Havelauen, geht es jetzt wieder los. Kinder und Erwachsene dürfen klettern, rutschen und werfen und vor allem Spaß haben. Ein neuer Betreiber hat die Spielwelt übernommen.

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Betreiber Christian Schmich (r.) und Steffen Sauke im Indoorspielplatz Werder.

Quelle: Foto: C. Krause

Werder. Auch wenn das Wetter noch schön genug ist zum Spielen im Freien, warten viele in der Region darauf, dass der Indoorspielplatz „Meer for Kids“ in den Havelauen öffnet. Am 14. November ab 10.30 Uhr können wieder Kinder und Erwachsene in dem 1000 Quadratmeter großen Spielparadies toben. Alles ist so geblieben, wie es vor der Schließung im Sommer war. Auch die Preise und die Öffnungszeiten.

Väter und Mütter dürfen ausdrücklich mit in den Funpark zum Klettern und Rutschen

Väter und Mütter dürfen ausdrücklich mit in den Funpark zum Klettern und Rutschen: Hier turnen Betreiber Christian Schmich (r.) und Steffen Sauke, der das spezielle Indoorkassensystem eingebaut hat, schon einmal vor.

Quelle: Claudia Krause

Der Spielplatz unterm Dach mit kleiner Gastronomie bietet eine extra geschützte Vergnügungsecke für die ganz Lütten, deren Eltern vom Café-Sessel aus die Kinder beobachten können. Auf die Größeren wartet der Funpark mit integrierter Softshooter (Ballschuss)-Anlage, Zweifach-Wellenrutsche, Vierer-Trampolinanlage, Elektro-Kartbahn, Wabbelberg, Kletterpyramide, Airhockey, Tischkicker, Zweifach-Rollenrutsche mit „Schlitten“ unterm Po. Die 80 bis 100 Plätze auf der Empore sind besonders begehrt für Kindergeburtstage. „Wir haben schon einige Geburtstagsbuchungen für November und Dezember. Unser Anrufbeantworter war pickepacke voll. Die Leute warten sehr auf die Wiedereröffnung“, sagte Christian Schmich am Freitag der MAZ.

Buntes Spielparadies mit toller Unterwasserwelt-Wanddeko  lädt wieder zum Toben ein

Buntes Spielparadies mit toller Unterwasserwelt-Wanddeko lädt wieder zum Toben ein.

Quelle: Claudia Krause

Der Groß- und Außenhandelskaufmann aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen) ist erst seit Monatsbeginn neuer Eigentümer und Betreiber des Indoorspielplatzes. Er wollte aber schnell wieder an den Start gehen mit der Anlage. Neuheiten beziehungsweise Erweiterungen werde die Zukunft bringen. Auch eine bessere Ausschilderung zur Mielestraße 2 möchte er erreichen. Vorgänger Roberto Groß hatte sich im Sommer aus „familiären Gründen“ vom Geschäft zurück gezogen. Dank einer Verkaufsanzeige für die Spiel- und Klettergeräte, wurde Schmich auf die Halle in Werder aufmerksam. „Es war ein dummer Zufall“, meinte er. Eigentlich handelt der Vater von zwei Kindern (15/19) seit zehn Jahren mit Indoorspielgeräten, nahm später auch die Beratung und Komplettausstattung dazu. Er hatte nur schauen wollen, ob er ein paar Geräte kaufen und wieder in den Markt bringen könnte. Doch dann war er von der Halle in Werder so sehr begeistert, dass er sie selbst übernehmen wollte. „Es macht mir auch total viel Spaß, mit Kindern zu arbeiten. Sie sind ehrlich und geben einem sofort ein Feedback“, sagt Schmich. Wenn er für einen Kunden einen Indoorspielplatz ausgestattet hat, begleitet er diesen auch am Anfang noch mit und trifft dann direkt auf die Nutzer. Die durchschnittliche Verweildauer einer Familie liege bei zweieinhalb Stunden. Die Highlights seien immer Trampolin und Wabbelberg. Hergestellt werden die weichen, stoßsicheren Geräte in England. Bei Übermütigkeiten und Rangeleien geht der Chef dazwischen. Neben ihm werden noch eine Kollegin und zwei Werderaner Schüler die Aufsicht übernehmen.

In Deutschland soll es laut Schmich 476 Spielplatzhallen geben, darunter drei im Land Brandenburg (Brandenburg/Wust, Potsdam und Werder). „Weit über 50“ habe er nach eigenen Angaben selbst ausgestattet. Der erste Indoorspielplatz hatte 1998 in Bielefeld eröffnet. Die Spielplätze werden ständig gewartet und jährlich vom TÜV geprüft, versichert der Westfale.

Dass er nun als Händler und Ausstatter auch selbst Betreiber wird, ist der „tollen Anlage in Werder“ geschuldet. „Eigentlich ist mir das zu schade gewesen, den Kindern den super Spielplatz hier wegzunehmen“, so Schmich. Er selbst hat sich inzwischen eine Wohnung im neuen Quartier Havelauen genommen. Die Familie werde jedoch nicht ins Märkische nachziehen. Gestern hat Steffen Sauke noch die spezielle Kassensoftware in Werder eingebaut. Er betreibt den Indoorspielplatz „Rambazamba“ in Mainz.

Besonders beliebt ist auch die Kletterpyramide in Werder

Besonders beliebt ist auch die Kletterpyramide in Werder.

Quelle: Claudia Krause

Von Claudia Krause

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