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Wandbild an Reetzer Kirche wird restauriert

Dank Geld von Denkmalbehörden Wandbild an Reetzer Kirche wird restauriert

Das freut nicht nur die Christen in Reetz. Das Wandbild im Turmuntergeschoss der Dorfkirche wird jetzt restauriert. Vor mehr als 60 Jahren ist es von Kurt Dittebrandt angebracht worden. Für die Wiedereinweihung hat Pfarrer Stephan Schönfeld bereits einen passenden Termin ins Auge gefasst.

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Das Wandbild am Eingang zur Reetzer Dorfkirche

Quelle: privat

Reetz. Das Wandbild am Eingang der Dorfkirche kann jetzt restauriert werden. Damit erfüllt sich ein Wunsch, den nicht nur die Gläubigen im Ort gehegt haben. Denn das Bild, das über die gesamte Fläche auf den Putz gemalt ist, befindet sich seit Jahren in einem sehr schlechten Zustand.

Es zeigt – angelehnt an den Stil oströmischer Malerei – Christus in der Mitte, flankiert von Menschen- und Engelsgestalten. Die Motive und die dabei stehenden Verse entstammen der neutestamentlichen Offenbarung des Johannes. Die Malerei entstand, soweit bekannt, 1952 im Zusammenhang mit der Neuausgestaltung des Turmuntergeschosses zum Gedenken für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges, deren Namen damals an den Seiten angebracht wurden. Geschaffen wurde sie von dem Dekorationsmaler Kurt Dittebrandt. „Theologisch wird dabei das Geschehen des Krieges mit den Beschreibungen der Leiden der unerlösten Welt, wie sie in der Offenbarung beschrieben werden, bewältigt. Die Verse weisen dabei den Weg in das neue Jerusalem („und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen“), das hinter den Mauern im Kirchenschiff verkündigt wird“, hat Stephan Schönfeld erklärt.

Wie der Pfarrer der Evangelischen Gemeinde Wiesenburg/Mark weiter aufführt, ist die Restaurierung dank einer Förderung vom Landesdenkmalamt und der Unteren Denkmalschutzbehörde möglich geworden. Die Formalitäten hätten eine gewisse Zeit in Anspruch genommen, jetzt sind die Anträge bewilligt. Inzwischen ist bereits eine Deckschicht aufgebracht worden, die jetzt einige Zeit trocknen muss. Der Geistliche hofft, dass die Restaurierung bis zum Volkstrauertag abgeschlossen ist. Dann soll eine Andacht in der Vorhalle der Kirche stattfinden.

Von Eva Loth

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