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Warum Menschen aus dem Kosovo fliehen

Infoabend im Belziger Ratssaal Warum Menschen aus dem Kosovo fliehen

Gemeinsam mit der Journalistin und Südost-Europa-Expertin Vjollca Hajdari soll am Freitagabend eines der wichtigsten Herkunftsländer der derzeitigen Flüchtlingsbewegungen unter die Lupe genommen werden. Der Infoabend mit dem Titel „Kosovo – 16 Jahre nach dem Krieg“ findet ab 19 Uhr im Bad Belziger Ratssaal statt.

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Journalistin und Südost-Europa-Expertin Vjollca Hajdari.

Quelle: promo

Bad Belzig. Mit der Journalistin und Südost-Europa-Expertin Vjollca Hajdari will man im Bad Belziger Ratssaal eines der wichtigsten Herkunftsländer vieler Flüchtlinge näher betrachten – das Kosovo. Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Verein „Belziger Forum“ laden am Freitag ab 19 Uhr zur Podiumsdiskussion „Kosovo – 16 Jahre nach dem Krieg. Warum Menschen noch immer fliehen“ ein.

Der Kosovo sei 16 Jahre nach Kriegsende noch immer geprägt von einer instabilen politischen Lage und wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit, heißt es in der Ankündigung. Allein 2015 haben 80 000 Menschen das Land verlassen. Knapp die Hälfte davon habe Asyl in Deutschland beantragt.

Seit 1999 setzt sich eine Friedensmission zur Sicherung des Kosovo ein. Aktuell sind 4600 Soldaten – darunter 740 Deutsche – an ihr beteiligt. Allein aus Europa flossen Entwicklungshilfen von zwei Milliarden Euro in das Land. Trotzdem sei der Staat mit der europaweit jüngsten Bevölkerung überfordert, grundlegende Funktionen wahrzunehmen. Die Menschen suchen daher auch in anderen Ländern nach Arbeit und Zukunftsperspektiven.

Welche Möglichkeiten haben die Menschen vor Ort und welche werden ihnen verwehrt? Wo versagt der Staat? Wie können bestehende Probleme angegangen werden und welche Rolle spielt dabei die Europäische Union?

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter service@freiheit.org oder 030/22 01 26 34.

Von Josephine Mühln

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