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Potsdam-Mittelmark Wasserwerk erhält neuen Brunnen
Lokales Potsdam-Mittelmark Wasserwerk erhält neuen Brunnen
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16:37 29.06.2016
Das Wasserwerk in Feldheim bekommt einen neuen Brunnen.        Quelle: Thomas Wachs
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Feldheim

Im Wasserwerk zu Feldheim sprudelt Trinkwasser demnächst auf einem neuen Weg ins Ortsnetz. Der Wasser- und Abwasserzweckverband Jüterbog-Fläming (WAZ) lässt dort einen neuen Brunnen bohren. Rund 125 000 Euro investiert der WAZ in diese Modernisierung.

Der neue Brunnen löst eine der insgesamt fünf Förderstellen für das Wasserwerk ab. Im Betrieb sind jeweils drei Förderpunkte. Der Brunnen 5 entspricht nicht mehr den Anforderungen, „weil Einträge von außen die Wasserqualität verschlechtern, ohne dass Grenzwerte bereits überschritten werden“, erklärt Falk Kubitza. Der Ingenieur ist für alle Wasserwerke des Jüterboger WAZ und für das aktuelle Bauprojekt zuständig. Es soll im November abgeschlossen sein.

Trinkwasserschutzzone verschiebt sich

Nach Kubitzas Angaben wird der neue Brunnen weiter entfernt von der Dorfstraße, außerhalb des Zaunes vom Wasserwerk gebohrt. Damit verändere sich auch die Lage der Trinkwasserschutzzone, in deren Grenzen besondere Auflagen auch zur Bodennutzung gelten. Das hat der WAZ in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates erklärt.

Drei Brunnen fließen

Im Wasserwerk Feldheim können die drei aktiven und im ständigen Wechsel automatisch zur Förderung angesteuerten Brunnen jeweils bis zu 30 000 Liter Wasser pro Stunde.

Im Regelbetrieb laufen sie aber nur selten unter Volllast. Im Schnitt fördern sie jeweils 15 000 Liter pro Stunde.

Anfragen zum Umbau des Wasserwerkes in Feldheim beantwortet Wassermeister Falk Kubitza beim WAZ in Jüterbog unter Tel. 033 72/ 41 79 18.

Für die neue Förderstelle geht es circa 80 Meter in die Tiefe. „Der bisherige Brunnen 5 wird dann nur noch als Pegel zur Beobachtung genutzt“, erklärt Kubitza. Während der Bauarbeiten werden auch die Brunnen 2 und 4 fit für ihre Zukunft gemacht. Deren teilweise altersschwachen Stahlrohre erhalten eine innere Auskleidung aus Kunststoff.

Dörfer in zwei Landkreisen versorgt

Die Arbeiten laufen ohne Unterbrechung der Wasserförderung. „Die Kunden sollten davon im Alltag eigentlich überhaupt nichts mitbekommen“, erklärt Falk Kubitza. Für interessierte Bewohner möchte er währen der Arbeiten einen Termin zur Besichtigung der Wasserwerk-Baustelle organisieren.

Ingenieur Falk Kubitza ist beim WAZ für alle Wasserwerke zuständig. Quelle: Thomas Wachs

An dem insgesamt rund 100 Jahre alten Wasserwerk in Feldheim gab es zuletzt im Jahr 2000 Renovierungsarbeiten. Versorgt werden von dort aus zwölf Dörfer in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming. Feldheimer Wasser bekommen auch Bewohner in Schwabeck, Dietersdorf, Lobbese, Zeuden, Pflügkuff sowie Marzahna und Schmögelsdorf. Im Nachbarkreis versorgt der Jüterboger WAZ von Feldheim aus Danna, Eckmannsdorf, Schönefeld und Werk Zahna. Dazu waren schon vor Jahren eine unterirdische Überleitung von Feldheim nach Danna gebaut und das Wasserwerk dort vom Netz genommen worden. Im Jahr 2015 erfolgte dies auch für das Wasserwerk Zeuden. Dessen Ortsnetz wurde per Leitung nach Marzahna angebunden.

Von Thomas Wachs

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