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Weihnachtsbäume brennen in Glienecke

Neujahrsfeuer im Flockenwirbel Weihnachtsbäume brennen in Glienecke

Dichter Flockenwirbel begleitete das Weihnachtsbaumverbrennen am Samstag auf dem Glienecker Festplatz. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr bemühten sich immer wieder, das Feuer neu zu entfachen. Aufflackernde Flammen und Qualm wechselten sich ab. Der Schnee wurde immer dichter und die Nadelbäume immer nasser. Ein Wettlauf gegen das Wetter begann.

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Sophia Loreen und Jette Grewatsch bauen am Samstag, 16. Januar 2016, ihren ersten Schneemann

Quelle: Silvia Zimmermann

Glienecke. Die Weihnachtsbäume waren zu einem großen Scheiterhaufen aufgetürmt, auf dem Grill schmorten bereits die Würstchen und der Glühwein wartete auf seine Abnehmer. Das Wetter war angenehm und lockte nach und nach die Glienecker zu ihrem Weihnachtsbaumverbrennen zum Festplatz hin. Nur eines klappte nicht, der Weihnachtsbaumscheiterhaufen wollte einfach nicht brennen. Da hatten sich Karl-Heinz Grewatsch, Herbert Busse und Lothar Hummel zwei Tage zum Aufbau zeitgenommen, um die nicht mehr gebrauchten Nadelbäume fachmännisch aufzutürmen.

Mario Grewatsch zündete kurz nach 17 Uhr das Feuer an. Es loderte auch einige Minuten bis der besagte Unterbau mit Stroh abgebrannt war und dann ging gar nichts mehr. Schuld war der einsetzende Schneeregen. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr bemühten sich immer wieder das Feuer neu zu entfachen, aber es stellte sich schwierig dar. Aufflackerndes Feuer und Qualm wechselten sich ab. Der Flockenwirbel wurde immer dichter und die Nadelbäume immer nasser. Niklas Pohle, Chris Schadack und Lukas Grewatsch gaben aber so schnell nicht auf und nach einer Stunde Schwerstarbeit brannte endlich der Haufen. Die Nadeln der Bäume knisterten beim Verbrennen und helle Feuerfunken tanzten in der Dunkel.

Eingeladen hatten zum Weihnachtsbaumverbrennen der Märkische Sportverein und der Feuerwehrverein Glienecke. Gemeinsam wollten sie die Glienecke auf das neue Jahr einstimmen. „Die erste gemeinsame Aktion im Jahr im Dorf.

Lukas Grewatsch (vl) Chris Schadack und Niklas Pohle bemühten sich das Feuer zum Brennen zu bringen

Lukas Grewatsch (v.l.) Chris Schadack und Niklas Pohle bemühten sich das Feuer zum Brennen zu bringen.

Quelle: Silvia Zimmermann

Wir haben in diesem Jahr weitere Höhepunkte. Am 20. Februar begeht der Märkische Sportverein sein vierzigjähriges Bestehen, das wird gefeiert und da ist auch das ganze Dorf beteiligt“, sagte Vereinsvorsitzender Mario Grewatsch. „Der Feuerwehrverein hat sich in diesem Jahr vorgenommen, den alten Schlauchturm zu streichen. Das wollten wir bereits 2015 erledigt haben, aber es klappte nicht so recht“, gab Herbert Busse als Vorsitzender des Feuerwehrvereins zu verstehen.

2017 will Glienecke sein 800 jähriges Bestehen feiern. „Mit den Vorbereitungen beginnen wir bereits in diesem Jahr, da brauchen wir die Unterstützung aller Glienecker“, so Grewatsch. Während sich die Jugend dem Feuer widmete, die Erwachsenen sich Glühwein und Grillwurst schmecken ließen, sammelten Jette Grewatsch (8) und Sophia Loreen (7) den gefallen Schnee zusammen und bauten sich ihren ersten Schneemann im neuen Jahr.

Von Silvia Zimmermann

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