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Weihnachtszauber im Naturparkzentrum

Raben Weihnachtszauber im Naturparkzentrum

Der Rabener Weihnachtsmarkt ist zwar längst kein Geheimtipp mehr, aber das Kommen lohnt sich alle Jahre wieder. Diesmal gab es dort sogar ein kleines Jubiläum zu feiern. 3500 Besucher feierten mit.

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Was könnte schöner sein, als ein Ritt auf dem Holzpferd? Auch wenn es wie bei Weihnachtsmarkt in Raben nur im Kreis geht.

Quelle: Uwe Klemens

Raben. Dreieinhalbtausend Besucher, davon ein gutes Drittel Kinder beweisen: Die Attraktivität des Rabener Weihnachtsmarktes ist ungebrochen. Zum 20. Mal verwandelte sich das Gelände rings um die alte Brennerei, in der heute das Naturparkzentrum Hoher Fläming beheimat ist, zwei Tage lang zum Ort der Einstimmung auf die besinnlichste Zeit des Jahres.

Ein „etwas anderer Weihnachtsmarkt“, hatten die Organisatoren den Markt aus Anlass des runden Geburtstages diesmal genannt und damit nicht zu viel versprochen. Im Gegensatz zu den Akteuren, die ausschließlich aus der Flämingregion kamen, hatten zahlreiche Besucher auch weitere Wege auf sich genommen und genossen das fast familiäre Flair fernab des Alltagstrubels und des geschäftstüchtigen Klimas ähnlicher Veranstaltungen.

Polnische Gäste grüßen mit Folklore

Egal ob mit Kindern oder ohne – zur Einstimmung auf den Advent gab es für jeden etwas zu entdecken. Nicht nur Waffelbäckerei, Kräuterstand und Glühweintheke lockten mit verführerischen Genüssen, sondern auch die zahlreichen Angebote zum Mitmachen und das Kulturprogramm. Der Auftritt des Folkloreensembles aus der polnischen Partnerregion Nowy Tomysl, die zu Füßen des von den Besuchern selbst geschmückten Tannenbaumes traditionelle Lieder und Tänze ihrer Heimat darboten, war gleich zu Beginn einer der Höhepunkte. Zwei junge Saxophonistinnen des Wiesenburger Jugendblasorchestern legten mit modernen Arrangements traditioneller Weihnachtslieder nach.

Andrang herrschte bei den Bastelstraßen, wie hier bei Kerzenziehen

Andrang herrschte bei den Bastelstraßen, wie hier bei Kerzenziehen.

Quelle: Uwe Klemens

Großer Andrang herrschte an den Tischen der Bastelstraßen, wo Bienenwachskerzen, buntes Naschwerk, Adventsgestecke und Spielzeug entstanden. Ein Ritt auf dem Holzpferd im Kinderkarussell oder doch lieber auf dem Rücken eines echten Esels? Kinder, die sich nicht entscheiden konnten, probierten einfach beides und schlenderten dann mit Mama oder Papa durch den farbenfroh illuminierten Garten zum Freiluftkino, wo „Hase und Wolf“ über die Leinwand huschten. Eine Fackelwanderung auf die Burg darf in Raben natürlich nicht fehlen. Rund 150 Besucher nahmen an jedem der beiden Tage daran teil.

Fasziniert vom Puppenspiel

„Es ist toll hier“, sagte Lehrerin Gesa Paulmann aus Grubo. Sie gehörte zu den vielen, die zusammen mit ihren Kindern begeistert über den Markt schlenderten. „Dass ein so kleiner Ort ein solches Fest stemmt ist erstaunlich aber wunderbar.“ Vom Puppentheater war nicht nur der dreijährige Maro angetan, sondern auch die Mama, die am meisten jedoch von der mystisch-romantischen Burgentour schwärmte.

Angetan von der guten Stimmung der Besucher waren auch Händler wie Norbert und Oliver Pflug aus Schlalach, die Spielzeug und Adventsschmuck aus der eigenen Hobby-Holzwerkstatt anboten, und die Lensdorferin Johanna Lorenz mit ihrem selbst gefertigten Schmuck. „Zu sehen, wie sich andere darüber freuen, ist einfach nur schön“, so Norbert Pflug.

Von Uwe Klemens

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