Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Weitermachen für ein Museum
Lokales Potsdam-Mittelmark Weitermachen für ein Museum
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:58 17.11.2016
Alexis Hyman Wolff vor dem Haus Karl-marx-Straße hatte von März bis Ende September eine Projektanstellung für das Museumskonzept in Kleinmachnow. Quelle: Martin Steger
Anzeige
Kleinmachnow

Der Wunsch nach einem Museum eint in Kleinmachnow viele Bewohner. Auf dem Weg dorthin engagieren sich Mitglieder des Heimatvereins und die 2015 gegründete „Museumsinitiative Kleinmachnow“. Nachdem Christian Hirte vom Brandenburger Museumsverband im Auftrag der Gemeinde 2014/15 ein Rahmenkonzept erarbeitet hat, legte jetzt die Kuratorin Alexis Hyman Wolff ein Konzept für ein „partizipatorisches Museum“ im Kultur- und Sozialausschuss am Dienstagabend vor.

„Sehr gut brauchbare Vorlage“

Von März bis Ende September hatte die gebürtige Amerikanerin, die mit Familie für die Zeit extra von Berlin nach Kleinmachnow gezogen war, eine Projektanstellung bei der Gemeinde inne. Die Ausschussmitglieder dankten der Kuratorin und zeigten großen Redebedarf. Immerhin Anderthalbstunden widmeten sie der Diskussion. Eine „lohnende“ Zeit, wie Ausschusschef Wolfgang Nieter (CDU/FDP) sagte. Denn man habe eine „sehr gut brauchbare Vorlage bekommen“. In ihrem 31-seitigen Konzept empfiehlt Hyman Wolff ein Museum, das auf kultureller Forschung, Sammlungswesen und den Erzählungen und der gemeinschaftlichen Arbeit von Besuchern und Machern beruht. Kooperation, Flexibilität und „Offenheit seiner Struktur“ müssten im Fokus stehen.

Mehr Interaktion und einander zuhören

„Die Realisierung des Museums und seiner Ausstellungen geht in allen Phasen von der Beteiligung und der Unterstützung der Menschen in der Gemeinde aus, die hier ihre Interessen und Vorstellungen einbringen und umsetzen können“, so Hyman Wolff. Soll heißen: Mehr Interaktionen, mehr erzählen und einander zuhören sowie Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen in temporären Ausstellungen statt einer statischen Dauerausstellung. Letztere könnte in Form eines Schaudepots alternativ angeboten werden. Bei Workshops, Diskussionen und zwei Ausstellungen wurde Mitwirkung bereits praktiziert. Das Interesse sei groß, so Hyman Wolff. Manchen Ausschussmitgliedern waren die Empfehlungen zu „nett“, die Kostenberechnungen zu niedrig und die Aussichten auf ein professionell aufgebauten Museum unrealistisch. Das wollten andere nicht gelten lassen und ermunterten sich gegenseitig, den „Schwung“ der letzten Monate weiter zu nutzen. „Lasst es uns machen“, brachte es schließlich Volker Brinkhoff auf den Punkt. Einig war man sich jedoch, dass es jetzt eines Managements bedarf, das die weiteren Schritte und Initiativen bündelt. Dafür sollten die im Haushalt eingestellten 30 000 Euro genutzt werden.

„Der Museumsaufbau“, so resümierte Hyman Wolff, „ist ein sehr kreativer Prozess und sorgt für tolle Lernerfahrungen“. Die Diskussion geht auf jeden Fall weiter.

Von Claudia Krause

Der Bauausschuss der Stadt Bad Belzig will den Weg zwischen Mauer- und Berliner Straße nicht benennen. Und das Geld für ein Straßenschild sparen. Am Kurpark dagegen soll eine neue Straße „Zur Stein-Therme“ heißen.

17.11.2016

Eine Umfrage der MAZ belegt: In den Dörfern zwischen Niemegk und Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark) lässt es sich gut leben. Wunschlos glücklich muss man deshalb noch lange nicht sein. Auf der Liste der Menschen stehen eigene – gute – Vorschläge, was in Zukunft passieren soll.

17.11.2016

Als erste im Land Brandenburg ist die Kita „Im Regenbogenland“ in Stahnsdorf als „Bewegte Kita“ ausgezeichnet worden. Das Gütesiegel für bewegungsorientierte Kindertagesstätten war Ende des vorigen Jahres vom Landessportbund und der Brandenburgischen Sportjugend entwickelt und ein Jahr lang in einer Pilotphase mit ausgewählten Kitas getestet worden.

17.11.2016
Anzeige