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Potsdam-Mittelmark Weltkriegsmunition macht Einsatzkräften bei Waldbrand zu schaffen
Lokales Potsdam-Mittelmark Weltkriegsmunition macht Einsatzkräften bei Waldbrand zu schaffen
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09:13 27.07.2018
In dem Waldstück zwischen Autobahndreieck Potsdam und Fichtenwalde ist am Donnerstag ein Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer entstand direkt an der Autobahn und breitete sich rasend schnell aus. Quelle: Friedrich Bungert
Potsdam

Noch immer ist das Feuer am Autobahndreieck Potsdam nicht gelöscht. Unter Kontrolle, ja, aber noch immer brennt es an einigen Stellen. Und die Feuerwehr kann es nicht löschen. Weltkriegmunition macht den Einsatzkräften zu schaffen.

Ein Sprecher des brandenburgischen Innenministeriums bestätigte am Freitagmorgen, dass in dem Bereich Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurde. Deshalb habe man einen Sperrkreis von 1000 Metern eingerichtet. Bereits am Donnerstag hatte es wegen der Munition kleinere Explosionen gegeben. Jetzt werde geprüft, ob eine Gefahr von den Munitionsresten ausgehen könnte.

Ausgebrochen war das Feuer aus bisher unbekannter Ursache in dem Waldstück an der Autobahn 9. Anschließend hatte es sich sehr schnell westlich vom Beelitzer Ortszentrum ausgebreitet - von rund 90 Hektar brennendem Wald war die Rede. Entgegen erster Befürchtungen konnten die Bewohner der Ortschaft Fichtenwalde aber in ihren Häusern bleiben. Die Löscharbeiten dauerten an.

Teile der Autobahnen 9 und 10 blieben am Freitagmorgen weiterhin gesperrt. Es kommt zu erheblichen Behinderung im Verkehr.

Betroffen waren die A9 ab Beelitz sowie die A10 Richtung Dreieck Werder ab Michendorf sowie Richtung Schönefelder Kreuz. Autofahrer mussten sich auf erhebliche Verzögerungen einstellen

Von MAZonline

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