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Potsdam-Mittelmark Weniger Gedränge im Schulbus
Lokales Potsdam-Mittelmark Weniger Gedränge im Schulbus
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02:15 19.10.2017
Die Kinder hoffen, dass sich die Lage im Bus bald entspannt. Quelle: Andreas Koska
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Brück

Ein Jahr ist es schon wieder her, dass die Familien der Grundschüler aus Linthe über die beengten Platzverhältnisse allmorgendlich im Bus geklagt haben. Nun zeichnet sich eine Lösung ab, nachdem sich jedoch die Situation erst einmal verschlimmert hatte. Doch wird es nicht nur Jubel geben

Die 20 betroffenen Erst- bis Sechstklässler hatten ihren Bürgermeister Ottheiner Kleinerüschkamp (CDU) in der jüngsten Gemeindevertretersitzung ein weiteres Mal eingeladen, mit ihnen auf Tour zu gehen, um die Probleme selbst in Augenschein zu nehmen. Denn: „Wir haben erfahren, dass darüber viel geredet wurde, aber für uns hat sich nichts geändert“, monieren die Kinder in einem Offenen Brief, der in der Parlamentssitzung verteilt worden ist.

Dabei hatte der Bürgermeister, der auch Mitglied des Kreistages Potsdam-Mittelmark ist, von der dort zuständigen Verwaltung die Auskunft erhalten, dass es inzwischen weniger Schüler seien und deshalb alles entspannter zugehe. „Die Situation ist immer extremer geworden“, hat der Abgeordnete Sandro Schröter (CDU) beobachtet. Es gibt keine Sitzplätze und die Stehplätze werden knapp. „Ich sehe dringenden Handlungsbedarf“, fällt nun auch das Resümee des Ortsoberhauptes eindeutig aus, der tatsächlich die Probe aufs Exempel unternommen hatte. Jetzt will Kleinerüschkamp als Vorsitzender des kreislichen Verkehrsausschusses das Thema dort zur Sprache bringen. Wahrscheinlich wird es jedoch nicht mehr nötig sein.

Busunternehmer Thomas Wetzel bestätigt zwar, dass die Kapazität des Busses erschöpft sei. Doch eine Lösung ist in Sicht. Bei der Planung war dem Unternehmer aus Cammer aber lediglich die Schüleranzahl aus dem Amt Brück bekannt, begründet er, wie der Engpass überhaupt entstanden ist. Der Bus kommt jedoch aus Bad Belzig. „Dort steigen schon bis zu 25 Schüler ein. Das war uns nicht klar, da die Fahrscheine dafür nicht von uns verkauft werden“, erläutert Wetzel. Er ist auch mit der Linienführung unzufrieden. Der Bus fährt aus Bad Belzig kommend nach Linthe, dann durchs Gewerbegebiet zum Flüchtlingsheim, danach nach Gömnigk und Trebitz und erst dann in Richtung des Schulcampus. „Das muss geändert werden“, ist er überzeugt. Deshalb hat er nach einem Gespräch mit der Amtsverwaltung und den Schuldirektoren einen Vorschlag ausgearbeitet, der die Situation entspannen könnte. „Von Bad Belzig kommend werden zuerst die Kinder aus Gömnigk und Trebitz zur Schule gebracht. Dann geht es mit dem leeren Bus nach Linthe“, erklärt Thomas Wetzel. Er hofft auf Zustimmung der Elternkonferenzen in den Schulen. Denn des einen Freud’ ist des anderen Leid: In Gömnigk wäre die Abgahrt künftig 20 Minuten früher, in Linthe 20 Minuten später.

Falls der Kompromiss angenommen wird, soll die Lösung zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember realisiert werden, heißt es.

Von Andreas Koska

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