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Potsdam-Mittelmark Wenn die feste Anlaufstelle für die Jugend fehlt
Lokales Potsdam-Mittelmark Wenn die feste Anlaufstelle für die Jugend fehlt
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21:07 04.02.2016
Glindower Jugendliche helfen auch bei Einsätzen im Dorf mit. Quelle: Witschel
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Glindow

Auf der Suche nach einem geeigneten Jugendtreff im Ort wollen die Glindower jetzt auch die Stadt Werder mehr als bisher fordern. „Die Erfahrungen insbesondere der vergangenen zwei Jahre zeigen, dass es einer erheblichen Handlungsbedarf im Hinblick auf die Jugendarbeit gibt“, sagt Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm der MAZ. Dass sich die Jugendlichen am Jahnufer treffen und sich die Anwohner darüber aufregen, könne nicht die Lösung sein. „Es fehlt an festen Anlaufpunkten für Jugendliche in der Kernstadt und in den Ortsteilen Geeignete Räume sind nötig und engagiertes Personal.“ Wilhelm, zugleich Fraktionsvorsitzender der Freien Bürger in der Stadtverordnetenversammlung, will mit einem Antrag auf der nächsten Hauptausschusssitzung die Stadtverwaltung und Abgeordnete für die Herausforderung sensibilisieren.

Darüber hinaus beklagen die Freien Bürger, dass es keine Konzepte gibt und keine Koordination zwischen mobiler Jugendarbeit und Treffs in Werder.

Große Hoffnungen setzen die Glindower auf den geplanten Ausbau des Fußball-Vereinshauses. Das Gebäude muss dringend saniert werden, doch wann die Arbeiten und der Ausbau beginnen können ist noch offen. Die Stadt wartet noch immer auf die Baugenehmigung, hat aber erforderliche Mittel im Haushalt der Stadt berücksichtigt. Die erhofften Fördermittel wurden nicht bewilligt, darum hat sich der Baubeginn auch immer wieder verschoben. „Im neuen, größeren Vereinshaus muss künftig auch Platz für den Jugendclub und andere Vereine sein“, sagt Wilhelm.

Die Zeiten, in denen sich annähernd 30 Jugendliche im Pfarrhaus getroffen haben sind lange vorbei. Doch bis das neue Vereinshaus fertig ist, wollen sich die Glindower nicht mit Stillstand begnügen. „Wir sehen auch bei der Zusammenarbeit mit dem Verein Job für abwechslungsreiche Freizeitangebote in Glindow durchaus noch Reserven“, betont Wilhelm. Gerade weil im Nachbarort Ferch und künftig auch in Caputh junge Flüchtlinge leben, müsse man auch über Möglichkeiten sinnvoller Zusammenarbeit nachdenken. Für das Anker-Haus in Caputh hat der neue Heimleiter Hans Hansen bereits gemeinsame Kochkurse von jungen Flüchtlingen mit Gleichaltrigen aus der Nachbarschaft auf die Wunschliste gesetzt.

Werders Vizebürgermeister Christian Große (CDU) bestätigt auf Anfrage der MAZ, dass Jugendliche in Werder übergangsweise Räume im Oberstufenzentrum des Kreises als Club nutzen können. Die einstige Stätte im Hohen Weg wird gebraucht, um weitere notwendige Kita-Plätze zu schaffen. „Wir sind aber auch in Verhandlung mit zwei Partnern, um für den Jugendclub neue Räume anmieten zu können“, sagt Große. Die finanziellen Mittel für die Miete seien im Haushalt der Stadt auch schon berücksichtigt. Wann der neue Club fertig ist, konnte Große aber noch nicht sagen, weil die Verhandlungen mit den Partnern noch laufen.

Von Regine Greiner

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