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Wer als Schmetterling kommt, wird bevorzugt

Langerwisch Wer als Schmetterling kommt, wird bevorzugt

Das Höfefest in Langerwisch ist dieses Jahr gleich mit mehreren Jubiläen verbunden: Bei der zehnten Auflage des Festes wird zugleich das 70-jährige Bestehen des Kulturbundes Michendorf gefeiert. Die Langerwischer Jagdgenossenschaft gibt auch einen aus – zum 25-jährigen Bestehen. Wer dann noch im Schmetterlingskostüm erscheint, wird bevorzugt.

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Irische Musiker sind auch dieses Jahr mit dabei. Musik von der grünen Insel wird auf dem Grüneberg-Hof zu hören sein.

Quelle: Privat

Langerwisch. Das Langerwischer Höfefest hat dieses Jahr gleich zwei Jubiläen zu bieten – ein kleines und ein großes. Bei der zehnten Auflage des Festes wird zugleich das 70-jährige Bestehen des Kulturbundes Michendorf gefeiert. Genau genommen sind es sogar drei Jubiläen: Auch die Jagdgenossenschaft Langerwisch feiert an dem Samstag Geburtstag – den 25. Die Jäger der Genossenschaft werden unter anderem ein Wildschwein am Spieß anbieten und den Erlös der Langerwischer Kita Zwergenhof spenden, kündigte Höfefest-Organisatorin Andrea Alms an. Zum Fest öffnen traditionell die historischen Vierseithöfe ihre Tore und die Straße Neu-Langerwisch vor den Höfe-Toren verwandelt sich von 14 bis 18 Uhr in eine Flaniermeile. Geöffnet sind zum Beispiel die Künstlerateliers von Bildhauer Bernd Anhoff und der Keramikerin Sabine Breithor.

Auch die Alte Schmiede, die Höfe des Leuchtenherstellers Mawa Design und der Firma Kudell sowie das Galerie-Café Gehler erwarten Besucher. An Ständen entlang der Straße präsentieren sich Vereine, Handwerker, Händler und Kunstgewerbe-Anbieter. Zwischendrin kann der Gast Straßenmusikern mit Drehorgel und Dudelsack begegnen. Wer Musik von der grünen Insel liebt, sollte einen Abstecher zum Grüneberg-Hof machen, wo irische Musiker spielen. Sport- und Musikfreunde kommen beim Trommeln bei Drums Alive auf ihre Kosten. Außerdem wird es zum Höfefest, das Ortsbeirat und Kulturbund veranstalten, eine Rennpiste für Modellautos geben.

Der Verein Langerwischer Obstgarten, der die alte Obstbautradition wieder aufleben lassen will, bringt die Saftpresse mit und einen Trecker – für Treckerfahrten. Beim Verein kann sich der Gast auch für eine Baumpatenschaft für Obstbäume auf einer der Streuobstwiesen registrieren lassen, die Vereinsmitstreiter angelegt haben.

Wer zum Höfefest für den Moment Ruhe und Beschaulichkeit sucht, wird laut Andrea Alms bei der Märchenerzählerin im Kita-Garten, auf der Wiese am Teich oder in der Kirche fündig. Tradition ist es auch, den Höfefesten ein Motto zu geben. In diesem Jahr heißt es: „Schmetterlinge!“ Ausleben kann man das diesjährige Thema etwa beim Basteln, Malen oder Töpfern von Schmetterlingskreationen. Und wer im Schmetterlingskostüm zum Fest erscheint, braucht nirgendwo anstehen und wird bevorzugt behandelt, sagte Alms. Sie bittet Anwohner, ihre Autos umzuparken. Parkmöglichkeiten gibt es am Priesterweg, in der Peter-Huchel-Chaussee „oder auf dem eigenen Hof“, so Alms. Gäste können auch mit Bus (Linie 608 – Haltestelle Kirche) oder Rad kommen, rät sie.

Von Jens Steglich

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