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Potsdam-Mittelmark Werder Frucht unterstützt die Heimkinder
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder Frucht unterstützt die Heimkinder
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16:16 13.12.2017
Geschäftsführer von Werder Frucht Stefan Taubert und Gerrit van Schoonhoven (v.l.) sowie Frucht-Express-Chef Sebastian Schornberg helfen mit. Quelle: Luise Fröhlich
Groß Kreutz

Kinder liegen Gerrit van Schoonhoven am Herzen. Vor 17 Jahren kaufte er mit seiner Frau das Gut Schmerwitz bei Wiesenburg, auf dem Getreide, Obst, Gemüse und Futtermittel nach Bioland-Kriterien produziert werden. Im Dorfkern ist die Suchthilfe „Scarabäus“ ansässig, bei der unter anderem suchtkranke Mütter mit ihren Kindern therapiert und resozialisiert werden. Als der Geschäftsführer von Werder Frucht in Groß Kreutz von der diesjährigen MAZ-Weihnachtsaktion erfuhr, zögerte er nicht. 700 Euro spendiert das Unternehmen dem Kinderheim Am Stern in Potsdam für ihr Projekt Heimatstern! „Es ist uns ein großes Anliegen, die Kinder zu unterstützen“, sagt Gerrit van Schoonhoven.

Soziales Engagement in der Region ist für seine Unternehmensgruppe seit Jahren ein wichtiges Thema. Werder Frucht ist beispielsweise Sponsor des SC Potsdam und unterstützt immer wieder ortsansässige Vereine. „Wenn wir etwas fördern, dann suchen wir uns Projekte aus, die auch bei den normalen Menschen ankommen“, so der Geschäftsführer weiter.

Große Verluste beim Freilandobst

Auch in wirtschaftlich etwas schwierigeren Jahren wie diesem macht Werder Frucht dabei keine Ausnahme. Massiv unter der widrigen Witterung gelitten hat der Produzent Havelfrucht, der ebenfalls zur Unternehmensgruppe gehört. „Bei den Äpfeln haben wir 70 Prozent verloren, bei den Kirschen hundert Prozent und bei den Pflaumen waren es 60. Freilandobst war eine Katastrophe“, bilanziert Gerrit van Schoonhoven. Das habe sich auch auf die Vermarktung ausgewirkt. Hinsichtlich der Gewächshaus-Kulturen sei das Jahr durchschnittlich verlaufen. Weil das Unternehmen nicht nur auf der Säule der Produktion steht, konnte es die herben Verluste vergleichsweise gut kompensieren.

Positiv in Erinnerung bleiben die Veranstaltungen der 700-Jahr-Feier in der Blütenstadt. Werder Frucht war Hauptsponsor beim Festempfang im Juli, hat sich bei der Neuauflage der Werderaner Wirtschaftstage vorgestellt und war mit dem Geschäftsführer des Schwesterbetriebs Frucht Express, Sebastian Schornberg, als Referent beim Obstbausymposium vertreten. Frucht Express selbst wurde im August von der Industrie- und Handelskammer (IHK) zum Top-Ausbildungsbetrieb in der Region gekürt.

Neue Obstbäume und Ausbau der Gewächshäuser

Das Jahr 2018 wird für Werder Frucht unter dem Stern der Erweiterung stehen, wie Gerrit van Schoonhoven verrät. Auf acht Hektar sollen neue Obstbäume gepflanzt werden und auch die Beerenproduktion, insbesondere Brombeeren und Himbeeren, wird aufgestockt. „Wir planen, die beiden neu gekauften Gewächshäuser auszubauen und das Obst und Gemüse geschmacklich weiterzuentwickeln. Wir wollen einen Gegenpol zur Massenware bilden“, berichtet der Geschäftsführer. Außerdem sollen neue Verpackungssysteme, die darauf abzielen, Müll zu vermeiden, in die Märkte kommen. Ideen für weitere Nachhaltigkeitskonzepte gibt es auch.

Auch kleine Beträge helfen den Heimkindern

Die traditionelle MAZ-Weihnachtsaktion widmet sich in diesem Jahr dem Projekt Heimatstern; dem Neubau des DRK-Kinderheims Am Stern. Für den großen Gemeinschaftsraum in ihrem neuen Zuhause wünschen sich die Kinder coole Möbel, etwa eine Sitzsackkolonie und eine Wohnwand mit gepolsterten Höhlen.

Unser aktueller Spendenstand beträgt 8135,55 Euro. Dazu haben auch beigetragen: Ina-Marie Lehr 50 Euro, Brigitte Bartsch 25 Euro, Bernd & Wera Kaliga 20 Euro, Heide Kraudelt 20 Euro, Susanne Oeltjen-Sattler 30 Euro, Evelyn Buchinger 25 Euro, Daniel & Dr. Manja Schüle 100 Euro. Wir sagen: Herzlichen Dank! Und: Bitte spenden Sie weiter! Auch kleine Beträge sind willkommen.

Das Spendenkonto:

Deutsches Rotes Kreuz, Bank für Sozialwirtschaft,

IBAN: DE46 1002 0500 0003 3597 00

BIC: BFS WDE 33 BER Verwendungszweck: MAZ-Heimatstern.

Von Luise Fröhlich

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