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Werder (Havel) Hermann Bobka und Helmut Nier geehrt
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) Hermann Bobka und Helmut Nier geehrt
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15:24 13.03.2019
Hermann Bobka (Mitte) mit Bürgermeisterin Manuela Saß und dem 1. Beigeordneten Christian Große. Quelle: Stadt Werder
Werder

Hermann Bobka und Helmut Nier sind mit dem Eintrag ins Goldene Buch Werders für ihre Verdienste um die Stadt gewürdigt worden. In seiner Laudatio verwies Ehrenbürger Werner Große auf die unterschiedlichsten Funktionen, in denen sich Hermann Bobka seit Jahrzehnten für kommunale Belange und Brauchtumspflege in Werder und Glindow einsetzt. Der 70-jährige Ruheständler, ein echter Glindower, engagiert sich seit 1993 kommunalpolitisch: Als Glindower Bürgermeister, als CDU-Fraktionschef der Werderaner Stadtverordnetenversammlung und seit 2008 im Kreistag.

Zudem sei Hermann Bobka 1992 Gründungsmitglied des Fördervereins seines Heimatquartiers Elisabethhöhe gewesen, bis vor wenigen Jahren war er Vorsitzender. Er habe, zum Beispiel mit dem Siedlerfest, großen Anteil daran, dass in Elisabethhöhe ein intaktes Gemeinwesen bestehe. Hinzu kämen wichtige Ämter, unter anderem in der Glindower Jagdgenossenschaft oder im Vorstand der Unfallkasse.

Wesentlicher Beitrag zum Erhalt des Ziegeleimuseums

Bürgermeisterin Manuela Saß hielt die Laudatio auf Helmut Nier (88). 1946 kam er von Schlesien nach Brandenburg, arbeitete zunächst in der Maschinen-Traktoren-Station in Glindow und nach einem Studium als Diplom-Agraringenieurökonom. Ins Goldene Buch eintragen durfte er sich für sein ehrenamtliches Engagement im Förderverein „Historische Ziegelei Glindow“. Bis zu seinem 87. Lebensjahr habe er die Geschäfte des Fördervereins geführt, danach noch interimsweise für einige Monate den Vereinsvorsitz übernommen. Er habe einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass die denkmalgeschützte Ziegelmanufaktur mit dem Ziegeleimuseum erhalten geblieben ist. Beide zeugten davon, dass Ziegeleien einst das Antlitz der Region geprägt hatten.

Helmut Nier Quelle: Stadt Werder (Havel)

„Nur ein Betrieb, der in Glindow, hat all die Höhen und Tiefen des Industriezweigs überlebt“, so Manuela Saß. Ziegelmanufatur und Museum lockten jährlich viele Gäste nach Glindow. Helmut Nier habe sich aber auch als Gemeindevertreter für Glindow verdient gemacht. Familiär freue er sich mit seiner Frau auf das bevorstehende 70. Ehejubiläum.

Von MAZonline

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