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Werder (Havel) Was die SPD für Werders Zukunft will
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) Was die SPD für Werders Zukunft will
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19:09 12.03.2019
Umsteigen auf Bus, Bahn oder Fahrrad soll attraktiver werden, fordert die SPD. Quelle: Bernd Gartenschläger
Werder

Geht es nach der SPD-Fraktion, hat die unfertige Therme in Werder das politische Geschehen in der Stadt lange genug dominiert. „Wir werden unsere Energie jetzt in die Themen stecken, die verschlafen wurden“, kündigte Anja Spiegel im Zuge der Vorstellung des Programms für die Kommunalwahl am 26. Mai an. Die Infrastruktur sei beispielsweise nicht schnell genug mit der Zahl der Einwohner gewachsen. Die Folge: Es fehlen derzeit rund 300 Kitaplätze und auch in den Schulen wird es perspektivisch immer enger. „Die Straßen sind verstopft, Wohnungen teuer und knapp“, mahnt Anja Spiegel.

Kämpfen will die Fraktion außerdem für „echte“ Alternativen zum Auto – auf Bus, Bahn oder Fahrrad umzusteigen, müsse attraktiv sein. Nur so könne der tägliche Verkehrskollaps zu Stoßzeiten beendet werden, heißt es. Weiterhin schlagen die Sozialdemokraten vor, eine Umgehungsstraße für Glindow zu prüfen, eine Grundschule in den Havelauen zu bauen und die in Glindow zu erweitern.

Öffentliches WLAN an zentralen Plätzen

Gemeindezentren in allen Ortsteilen sollen sich zu Mittelpunkten des öffentlichen Lebens weiterentwickelt und öffentliches WLAN an zentralen Plätzen verfügbar sein. Die Fraktion hält außerdem ein Grünflächenkonzept, unter anderem zum Schutz seltener Pflanzen oder Tiere wie Bienen, für sinnvoll. Einzelne Projekte aus dem Programm will die SPD in den nächsten Wochen vor Ort vorstellen, sagte der Vorsitzende des Ortsvereins, Steven Bahl. Auf der Homepage sind alle 55 Projekte nachzulesen.

Wie berichtet, führen Anja Spiegel, Joachim Lindicke und Nadine Lilienthal die Liste von insgesamt 21 Abgeordneten für die Kommunalwahl an.

Von Luise Fröhlich

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