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Potsdam-Mittelmark Werder will Busverkehr optimieren
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder will Busverkehr optimieren
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00:33 03.08.2015
Die Linie 631 zwischen Werder und Potsdam soll ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 öfter fahren, wenn der Kreistag zustimmt. Quelle: Privat
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Werder

Alle 30 Minuten pendelt gegenwärtig ein Bus der Verkehrsgesellschaft des Kreises zwischen Werder und Potsdam. Zum Fahrplanwechsel im Dezember will der Landkreis die Taktzeit auf der Linie 631 zu den Berufszeiten halbieren. Damit will der Kreis einerseits den öffentlichen Nahverkehr ausbauen und andererseits für weniger Autos auf den Straßen sorgen. Der Plan muss vom Kreistag Potsdam-Mittelmark im September noch befürwortet werden. „Damit erfüllt der Kreis eine wichtige Forderungen der Stadt Werder, die seit dem vergangenen Jahr nachdrücklich darauf drängt, dass wie in der Region Teltow, Kleinmachnow und Stahndorf der ÖPNV in und um Werder optimiert wird“, sagt Vizebürgermeister Christian Große (CDU) auf Anfrage der MAZ.

Auf einer Beratung in dieser Woche kamen die Stadt Werder und der Kreis überein, dass die Kreisbehörde nach einer Untersuchung des Verkehrs in Werder und den Ortsteilen weitere Vorschläge für bessere Anbindungen der Orte unterbreitet. „Die Taktverdichtung auf die Linie 631 ist auch für Werder ein Schritt in die richtige Richtung. Dem müssen weitere folgen“, sagt Große. Dies könnte eintreffen, wenn der Kreistag auch einer vom Kreis geplanten Taktverdichtung auf der Linie 580 zustimmt. Dann würde die Linie 580 von Bad Belzig über Golzow, Lehnin und Werder nach Potsdam ab Fahrplanwechsel im Dezember in den Berufszeiten alle 30 Minuten statt wie jetzt jede Stunde unterwegs sein.

Doch mit einer besseren Anbindung allein an die Landeshauptstadt ist für Werder der Nahverkehr in der Region noch längst nicht beispielhaft. „Uns ist mindestens genauso wichtig, dass auch die Angebote für unsere Ortsteile attraktiver werden“, sagt Große. „Damit meine ich unter anderem, dass zum Beispiel der Ortsteil Bliesendorf öfter angefahren wird, wie auch der neue Stadtteil in den Havelauen. Und der Schülerverkehr in Töplitz muss wieder gut funktionieren. Und das, ohne dass die Kinder erschöpft von der An-und Abreise in der Schule oder nach dem Unterricht zu Hause ankommen.“ In der Vergangenheit hatte es des öfteren Proteste von Eltern zum Schülerverkehr nach und von Töplitz gegeben, weil die Kinder zu lange und mit diversem Buswechsel unterwegs sind. „Bei der Prüfung der innerstädtischen Varianten wollen wir die Ortsbeiräte natürlich mit einbeziehen“, sagt Große. Darum wird eine entsprechende Arbeitsgruppe gegründet, die Ende Oktober ihre Arbeit aufnehmen soll.

Auch für den City-Bus, der bereits von mehreren Tausend Fahrgästen im Jahr genutzt wird, sucht die Stadt gemeinsam mit dem Kreis nach noch effektiveren Varianten. Dies ist laut Große auch notwendig, weil die Stadt und die Ortsteile auf annähernd insgesamt 24 800 Einwohner gewachsen sind. Über die gemeinsame Finanzierung der notwendigen Maßnahmen im Nahverkehr haben der Kreis und die Stadt noch keine Vereinbarungen getroffen. „Dafür wäre es noch viel zu früh, denn die Pläne und Aufgaben sind gerade in der Vorbereitung“, sagt Große. Erst wenn Varianten feststehen, könnten Kosten geschätzt und die Finanzierung geregelt werden.

Von Regine Greiner

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