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Potsdam-Mittelmark Werder will ab Saison 2014 Kurtaxe kassieren
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder will ab Saison 2014 Kurtaxe kassieren
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00:18 03.11.2013
Der Park Petzow ist zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Gäste. Quelle: MAZ-Archiv
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Werder

"Ich hoffe, dass wir die entsprechende Satzung noch in diesem Jahr in der Stadtverordnetenversammlung beschließen können", sagt Werders stellvertretende Bürgermeisterin Manuela Saß der MAZ auf Anfrage. Stimmen die Abgeordneten dem Vorschlag der Verwaltung zu, wären ab Mai 2014 für Urlauber in der Stadt und den Ortsteilen pro Übernachtung 1,50 Euro fällig. In Schwielowsee sind es 1 Euro. Eine Einführung des Kurbeitrages ab April zum nächsten Blütenfest wird offenbar nicht angestrebt, obwohl es in der Stadtkasse klingeln würde. Schließlich sorgt die größte Gartenparty Deutschlands stets für ausgebuchte Hotels in Werder.

Bei jährlich 250000 Übernachtungen rechnet die Stadt laut Saß künftig mit Einnahmen aus der Kurtaxe im sechsstelligen Bereich. "Mit der Beitragshöhe orientieren wir uns an Burg und Lübbenau im Spreewald, die wie wir zu den Leuchttürmen im Tourismusland Brandenburg gehören", sagt Saß. Das Geld aus der Kurtaxe würde in der Stadt dringend gebraucht, um die Anziehungspunkte für die Gäste zu erhalten und zu verschönern. "Ein Radweg entlang der Landesstraße 90 zwischen Glindow und dem Spargelhof Klaistow müsste aber dringend gebaut werden, weil dort das Fahren mit dem Rad äußerst gefährlich ist", sagt Saß. Schon jetzt sind die Ausgaben der Stadt für gepflegte Anlagen erheblich. So muss sie jährlich 20 000 Euro für die Erhaltung der Radwege aufbringen, annähernd 60000 Euro für die Pflege des beliebten Petzower Parks.

Die Stadt Werder will die Zusammenarbeit mit Beelitz weiter ausbauen, um das gemeinsame Mittelzentrum der beiden Orte attraktiver zu machen. Darüber hinaus müsse laut Saß das Wegeleitsystem in Werder erneuert werden. Seit dem Aufstellen der Hinweisschilder 1999 in Werder sei viel Zeit ins Land gegangen, die ihre Spuren auf den Tafeln hinterlassen haben.

Abgeordnete hatten den Zustand des Bahnhofsgebäudes auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung kritisiert. Die Verwaltung will laut Saß Kontakt zum Eigentümer des Bahnhofsgebäudes aufnehmen, um eine einvernehmliche Lösung zu erreichen.

Von Regine Greiner

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