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Werder will mehr Kunden anlocken

Öfter Shoppen am Sonntag Werder will mehr Kunden anlocken

Mit Sonntags-Shopping für regionale Produkte will die Stadt Werder von März bis Oktober mehr Kunden als bisher anlocken. Der Kreis muss den Plänen aber noch zustimmen. Bisher gab es nur eine Sonderregelung für den Frischemarkt in Werder, der ab Januar sonntags seine Stände öffnen durfte.

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Walter Kassin (l), Minister Jörg Vogelsänger (SPD) und Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) hoffen auf guten Absatz an Sonntagen.

Quelle: Foto: B.G.

Werder . Regionale Produkte sollen nach dem Willen der Stadt Händler in Werder künftig an allen Sonntagen in der Saison von März bis Oktober verkaufen können. Einen entsprechenden Antrag hat Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) an den Landkreis gestellt. Die Kreistagsabgeordneten werden darüber noch im Dezember entscheiden.

„Die Ausnahmegenehmigung zu den Sonntagsöffnungszeiten für den Werder-Markt auf dem Strengfeld seit 2004 sind nicht mehr zeitgemäß“, sagt Vizebürgermeister Christian Große (CDU) der MAZ. „Aber an dieser Stelle muss ich es einfach sagen. Ein Lob dem Obst- und Gartenbauverein Werder als neuer Betreiber für den Werder-Markt, der dank des Vereins wieder lebt und an alte Traditionen anknüpft.“ Die Stadt hatte den Vertrag mit dem alten Betreiber gekündigt, um dem Markt mit dem Obst- und Gartenbauverein wieder eine Zukunft zu geben.

Den neuen Antrag der Stadt an den Landkreis zu den künftigen Sonntagsöffnungen von März bis Oktober begründete Bürgermeisterin Saß mit den Wünschen von Händlern auf der Inselstadt Werder. Diese wünschen sich laut Saß seit langem mehr Öffnungszeiten in den Sommermonaten sowohl an Sonn- als auch an Feiertagen. Nach der noch gültige Sonderregelung ist der Handel an jedem zweiten Sonntag aber nicht zulässig. Andererseits wurde der Verkauf auf dem Frischemarkt sonntags bereits ab Januar gebilligt.

Die künftige Sonntagsöffnung in der Saison im anerkannten Erholungsort bezieht sich aber laut Große ausschließlich auf den Verkauf von regionalen Produkten vom Ketschup bis zum Sanddornlikör. Der Obst- und Gartenbauverein hat laut Große zur Sonntagsöffnung erst ab März statt Januar bisher keine Bedenken geäußert.

Doch der Wunsch der Stadt stößt nicht überall auf Zustimmung. „An fast 40 Sonntagen ab 2016 arbeiten, wer will das schon“, wettert der Stadtverordnete der Linken, Peter Hinze. Die Pläne der Stadt haben laut Hinze bei vielen Händlern und Gewerbetreibenden Verwunderung ausgelöst.

Bereits vor der anvisierten Lockerung der Sonntagsöffnung ab 2016 haben die Stadtverordneten auf ihrer jüngsten Sitzung auch die verkaufsoffenen Sonntage zu Feiertagen und besonderen Anlässen 2016 mehrheitlich beschlossen. Dabei gibt es keine Beschränkungen im Sortiment. Somit können die Geschäfte in der Stadt nun öffnen zum Frühlingsspaziergang am 10. April, zum German Masters Championat am 29. Mai, zum Kunsthandwerkermarkt am 28. August und zur Herbstruderregatta am 11. September. Zu den Veranstaltungen werden jeweils bis zu 1200 Gäste erwartet. Die Öffnungszeiten sind von 13 bis 20 Uhr festgesetzt. Die Termine stimmte die Stadt im Vorfeld ab mit dem Landesamt für Arbeitsschutz und der Industrie- und Handelskammer Potsdam. Auch der Handelsverband Berlin-Brandenburg und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft Bezirk Potsdam-Nordwestbrandenburg wurde bei der Entscheidung einbezogen.

Von Regine Greiner

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