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Werderaner Weine auf dem Prüfstand

138. Baumblütenfest Werderaner Weine auf dem Prüfstand

Durch insgesamt 231 Obstweinproben testete sich die Jury des Wettbewerbs „Goldene Kruke“ in dieser Woche im Schützenhaus. Der Werdersche Obst- und Gartenbauverein als Ausrichter hatte für dieses Jahr eine neue Methode der Verkostung ausgeklügelt. Das Ergebnis soll dadurch objektiver sein. Die „Goldene Kruke“ ist mittlerweile zu einem echten Wirtschaftsfaktor geworden.

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Anonym: Die Aufkleber verraten lediglich, welches Obst zu Wein verarbeitet wurde.

Quelle: Luise Fröhlich

Werder. 500 Stände wird es beim diesjährigen Baumblütenfest geben – 250 davon sind Obstweinstände, wie der Veranstalter des Festes, Wohlthat Entertainment, bei der Pressekonferenz am Donnerstag berichtete. Genügend Obstwein von heimischen Produzenten wird es definitiv geben. Das bewies die Weinverkostung zum Wettbewerb um die „Goldenen Kruke“ des Werderschen Obst- und Gartenbauvereins am Vorabend im Schützenhaus eindrucksvoll. Wie Zinnfiguren waren die Flaschen – insgesamt 231 Proben, an drei langen Tischen aufgereiht. Darunter waren neben Klassikern wie Schwarze Johannisbeere, Kirsche oder Erdbeere auch außergewöhnlichere Sorten wie Aronia oder Löwenzahn. Im vorigen Jahr testete die Jury fünf Weine weniger.

Winzer Manfred Lindicke überlegte sich gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Gartenbauvereins, Walter Kassin, wie die Verkostung etwas niveauvoller werden könnte und orientierte sich an Verkostungsformen, die in anderen Weinbaugebieten weit verbreitet sind. „Jedes Jurymitglied hat einen Zettel bekommen auf dem steht, was er kosten soll. Alle testen einmal in der jeweiligen Kategorie“, erklärte Kassin. Alle 32 Juroren probierten also 29 Sorten. Kategorien gab es neun, je nachdem ob es sich zum Beispiel um Kernobst, Beeren oder heimische Raritäten handelte. „Diesmal musste die Jury Schulnoten von 1 bis 5 vergeben“, so Lindicke. Wer sich darauf nicht festlegen wollte, durfte auch abstufen. „Wir wollen einen geschmackvollen Wein, der besser zu trocken als zu süß ist“, sagte Lindicke. Der Verein zählt die Noten nun zusammen. Das Prädikat „Goldene Kruke“ sei mittlerweile zu einem echten Wirtschaftsfaktor geworden, so Lindicke. Welcher der 29 Erzeuger sich in diesem Jahr damit schmücken darf, wird am Donnerstag, 20.April, bekannt gegeben. fro

Von Luise Fröhlich

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