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Potsdam-Mittelmark Wieder Betrieb an der Grebser Baustelle
Lokales Potsdam-Mittelmark Wieder Betrieb an der Grebser Baustelle
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17:38 31.05.2018
Es geht endlich voran an der Baustelle in Grebs. Quelle: Marion von Imhoff
Grebs

An der Grebser Baustelle in der Michelsdorfer Landstraße geht es wieder voran, wenn auch nicht in dem Tempo, wie sich das die Anwohner des Ortsteiles von Kloster Lehnin wünschen würden. Wie Bürgermeister Uwe Brückner (parteilos) in der jüngsten Gemeinderatssitzung ankündigte, soll der 70 Tonnen schwere schadstoffbelastete Untergrund in der ersten Juliwoche abgefahren werden. Der giftige Untergrund der Straße der Grund, warum die Bauarbeiten Anfang April zum Erliegen kamen.

Dass der Schadstoffboden so spät erst abgefahren wird, nannte Harry Grunert „den Witz des Jahrhunderts“. Grunert ist Gemeindevertreter und Vize-Ortsvorsteher von Grebs. Er beklagte den trägen Bauverlauf und prangerte die Begleitumstände für die Anwohner an: „Die Leute dort haben eine Sahara-Wüste vor ihren Häusern. Das versteht kein Mensch mehr.“ Der kontaminierte Boden hätte in Containern abgelagert werden können bis zur endgültigen Entsorgung, so Grunert. Dann wäre die Straße schneller wieder passierbar geworden.

Lastwagen sollen Schadstoff-Boden abfahren

Dem widersprach die Verwaltung. Der Boden dürfe nur mit einer Spezialgenehmigung von einem zertifizierten Unternehmen bewegt und abtransportiert werden.

Seit Dienstag ist nun wieder Betrieb an der Baustelle. Der Boden ist nun auf der Durchfahrt der Michelsdorfer Straße gelagert und versperrt jedes Durchkommen. Derzeit wird die aufgerissene Straße nun befestigt, sobald sie tragfähig ist. „Sobald wir wieder festen Untergrund haben, fahren wir den Boden ab“, sagt Wolfgang Roger von der Firma Günnel Bau. Der Boden gehe nach voraussichtlich in die Bauschuttdeponie Deetz, so Roger. Er hält es für denkbar, dass der giftige Baugrund schon im Juni abgefahren werden könnte.

Nötig sind die Bauarbeiten zur Entschärfung der Kurve an der Ecke Dorfanger.

Von Marion von Imhoff

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