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Wiesenburg: Warten auf Familientreff

Finanzierung scheint schon geklärt Wiesenburg: Warten auf Familientreff

Das Familienzentrum der Gemeinde Wiesenburg/Mark lässt weiter auf sich warten. Wegen einiger Personalien war der Aufbau über ein Jahr lang ins Stocken geraten. Doch am Bedarf für Elternberatung, Freizeitaktivitäten und anderes mehr gibt es kaum Zweifel. Und obwohl die Kommune knapp bei Kasse ist, scheint die Finanzierung gewiss.

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Jugendamtsleiter Bodo Rudolph

Quelle: MAZ Archiv

Wiesenburg. Der Aufbau des Familienzentrums in der „Perle des Flämings“ wird wohl noch bis zum Jahresende dauern. Das hat Marko Beckendorf (Die Linke) jetzt angekündigt. Wie der Bürgermeister jedoch erklärte, ist die Gemeinde Wiesenburg/Mark nach wie vor sehr an der Etablierung eines solchen Angebotes interessiert und hat deshalb bereits Gespräche mit der hiesigen Diakonie geführt, die als Trägerin unter anderem schon in Treuenbrietzen reichlich Erfahrungen gesammelt hat. In fast allen Kommunen zwischen Havel und Fläming gibt es solche Offerten nämlich schon lange.

Landkreis übernimmt 80 Prozent

Zunächst einmal blieb das Vorhaben auf der Strecke, weil der Posten des Jugendkoordinators im vergangenen Jahr längere Zeit nicht ausgefüllt war. Nun hat zwar Jacqueline Gustke die Stelle inne. Nach dem Wechsel an der Rathausspitze im Januar hatte jedoch die Erstellung der Eröffnungsbilanz und des Haushaltsplanes erst einmal den Vorrang, erklärte der Verwaltungschefchef jüngst im Parlament. Immerhin: Für mindestens 80 Prozent der Kosten von etwa 50.000 Euro kommt ohnehin der Landkreis Potsdam-Mittelmark auf. Das hatte Bodo Rudolph bereits bei der Zukunftswerkstatt im Frühjahr in Aussicht gestellt. Am Bedarf für Elternbildung, Freizeitaktivitäten und anderes mehr hat der Jugendamtsleiter des Landratsamtes Bad Belzig keine Zweifel. Der Ressortchef betont außerdem stets, dass die Treffs allen offen stehen und keineswegs nur bei Problemen aufgesucht werden sollen.

Demnächst soll über die Stellenbe- bzw. -aussschreibung beraten werden, hieß es vom Bürgermeister. Einerseits soll die Zusammenarbeit zwischen Jacqueline Gustke und Schulsozialarbeiterin Jana Klemet-Franke noch verstärkt werden, was für die Aufstockung ihrer jeweiligen Teilzeitstellen sprechen würde, so Marko Beckendorf. Andererseits könnte eine dritte Person – ebenfalls in Teilzeitbeschäftigung – womöglich erheblich mehr neue Akzente setzen. Daniela Rabinowitsch (Die Linke) mahnte zumindest, für die neue Einrichtung keine Abstriche an der Schulsozialarbeit zu machen. Ausdrücklich verlangte sie, dass die Entscheidungsfindung nicht als Geschäft der laufenden Verwaltung betrachtet, sondern die parlamentarische Ebene dabei einbezogen wird.

Von Rene Gaffron

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