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Wiesenburg will Familienzentrum etablieren

Kunsthalle mit neuen Aufgaben Wiesenburg will Familienzentrum etablieren

Erst Sportsaal, jetzt Kunsthalle und demnächst womöglich Familienzentrum. In Wiesenburg werden jetzt Pläne zur erweiterten Nutzung des kommunalen Gebäudes am Goetheplatz diskutiert. Zur nächsten Sitzung des Ortsbeirates soll eine Entwurfsplanung zum Ausbau vorliegen. Damit sollen energetische Erneuerungen und barrierefreier Zugang gesichert werden.

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Die Kunsthalle am Wiesenburger Goetheplatz soll Familienzentrum werden.

Quelle: René Gaffron

Wiesenburg. Die Etablierung des Familienzentrums für die 4400-Einwohner-Kommune zieht sich weiter hin. Zumindest scheint die Standortfrage erst einmal geklärt zu sein. Es soll seinen Platz im Zentrum der „Perle des Flämings“ erhalten. Das hat Marco Beckendorf (Die Linke) jetzt auf MAZ-Anfrage bestätigt.

Während der nächsten Sitzung des Ortsbeirates wird seinen Aussagen zufolge die entsprechende Entwurfsplanung zum Ausbau der Kunsthalle am Goetheplatz vorgestellt. Mit der Nutzungserweiterung sollen teilweise energetische Erneuerung und barrierefreier Zugang gesichert werden. Zur Verwirklichung hofft der Bürgermeister auf Fördergeld, das zum Beispiel nicht fließen könnte, wenn die Einrichtung schlicht in der Grundschule „Am Schlosspark“ ihr Quartier beziehen würde.

Etablierung zieht sich weiter hin

Obendrein wird am Zuspruch für Räume im 40 Jahre alten Plattenbau gezweifelt. Indes wird in den Künstlerkreisen, die den einstigen Pferdestall in der Dorfmitte bislang quasi exklusiv nutzen konnten, das Vorhaben mit Für und Wider betrachtet. In fast allen Kommunen zwischen Havel und Fläming gibt es Familien- oder Eltern-Kind-Zentren schon lange. In der Gemeinde Wiesenburg/Mark wurden die Protagonisten allerdings durch die quasi Nichtbesetzung der Stelle des Jugendkoordinators, den Wechsel an der Verwaltungsspitze und das Fehlen eines Etats bislang gebremst.

Daher ist nach wie vor ungeklärt, wie viele Wochenstunden die Stelle umfassen soll, ob die Kommune oder ein freier Träger zum Zuge kommt und erst recht, wer letztlich die organisatorischen Fäden in den Händen halten wird. Immerhin: Für mindestens 80 Prozent der Kosten von etwa 50 000 Euro kommt ohnehin der Landkreis Potsdam-Mittelmark auf. Das hatte Bodo Rudolph bereits bei der Zukunftswerkstatt vor Jahresfrist in Aussicht gestellt.

Am Bedarf für Elternbildung, Freizeitaktivitäten und anderes mehr hat der Jugendamtsleiter des Landratsamtes keine Zweifel. Der Ressortchef betont außerdem stets, dass die Treffs allen offen stehen und keineswegs nur bei Problemen aufgesucht werden sollen.

Von René Gaffron

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