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Wiesenburg wird Märchenschloss

Hoher Fläming Wiesenburg wird Märchenschloss

Schloss Wiesenburg wird Kaiserhof, die Burg Rabenstein steht für das verarmte Königreich Lichtwald. Wieder einmal bietet der Hohe Fläming die Kulissen für Märchenfilmproduktionen. Im Sommer wurde dort „Der Schweinehirt“ gedreht. Zu Weihnachten geht die vor Ort mit Spannung erwartete Premiere über den Bildschirm.

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Märchenhafte Dreharbeiten im Wiesenburger Park

Quelle: Christiane Sommer

Wiesenburg/Raben. Weihnachten ist Märchenzeit. Erst recht im Fernsehen. Nicht nur wegen der alljährlich wieder kehrenden Klassiker, sondern durchaus ob der ambitionierten Neuverfilmungen. Eine davon ist im Sommer im Hohen Fläming entstanden, weshalb bei einigen Familien am zweien Feiertag hierzulande gleich nach dem Festbraten das Interesse auf die Mattscheibe gerichtet werden wird. Dann strahlt das Erste nämlich den Streifen „Der Schweinehirt“ nach Hans-Christian Andersen aus.

Das liebreizende Schloss Wiesenburg wird dann nämlich zum Kaiserhof, an dem die schöne Tochter Victoria (Jeanne Goursand) lebt. Die alt ehrwürdige Burg Rabenstein dagegen steht für das kleine verarmte Königreich Lichterwald. Dort ist Prinz Augustin (Emilio Sakraya) zu Hause. Seine Mutter glaubt, dass lediglich eine vermögende Braut das Reich noch vor dem endgültigen Ruin retten kann. Doch davon will der Sohn erst einmal nichts hören. An seine Pflichten erinnert, beschließt er – so es denn unbedingt sein muss – um die Prinzessin zu werben. Mit dem wertvollsten, was sein Land noch besitzt, will er ihr Herz gewinnen.

Hoch zu Ross durch den Park

Hoch zu Ross durch den Park.

Quelle: Christiane Sommer

Mit einer Nachtigall, die alle Lieder singen kann, und einer Rose, die mit ihrem Duft alle Sorgen verfliegen lässt, macht er sich auf den Weg. Doch der Plan misslingt. Statt dessen verdingt sich der Verschmähte nun als Hüter für das Borstenvieh im Garten und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Es wird ein glückliches Ende geben. Das lässt sich ahnen. Der 200 Jahre alte Stoff ist überarbeitet worden. „Wir haben es der Zeit angepasst. Ich hoffe, es wird gefallen“, sagt Regisseur Carsten Fiebeler, der die Kulisse mit Schloss und Park schon bei der Arbeit im Juli gelobt hatte. Seinerzeit herrschte beste Wetter. Immerhin ist in der „Perle des Flämings“ die entscheidende Frage gestellt worden: Willst Du mich heiraten? Weitere Szenen entstanden etwa in der Zitadelle Spandau, in Schloss Friedrichsfelde, im Schlosspark Petzow und an der Paltrockwindmühle Langerwisch.

„Die Redaktion war mit dem Vorschlag der Produktionsfirma - Neue Schönhauser Filmproduktion GmbH - in Schlosspark Wiesenburg zu drehen, sofort einverstanden“, berichtet Anke Sperl, Redakteurin beim Familienprogramm des Rundfunks Berlin-Brandenburg. „Eine märchenhafte Ausstrahlung charakterisiert diesen Drehort und spiegelt sich im Film wider“, ist sie mit dem Ergebnis offenkundig zufrieden. Es gehört innerhalb der ARD-Reihe „6 auf einen Streich“ nunmehr zur Reihe von 44 neu verfilmten Märchenerzählungen.

Nur das Mikro verrät die modernen Zeiten

Nur das Mikro verrät die modernen Zeiten.

Quelle: Christiane Sommer

Derweil die beiden hiesiegen historischen Gemäuer schon seit vielen Jahren die Filmleute immer wieder anziehen. Besonders legendär sind freilich die Dreharbeiten für die Streifen „Wer reißt denn gleich vor’m Teufel aus?“ 40 Jahre liegt das zurück. Damals waren einige Wiesenburger sogar als Komparsen dabei.

Premiere „Der Schweinehirt“ – am 26. Dezember, 13.40 Uhr, ARD

Von René Gaffron und Christiane Sommer

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