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Wiesenburg Mehr Geld für das Ehrenamt
Lokales Potsdam-Mittelmark Wiesenburg Mehr Geld für das Ehrenamt
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11:43 28.11.2018
Bei der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter ist unter anderem über die Aufstockung der Aufwandsentschädigung für Lokalpolitiker diskutiert worden. Quelle: Dirk Fröhlich
Wiesenburg/Mark

Die Mitglieder der Gemeindevertretung Wiesenburg/Mark werden demnächst über die Erhöhung der Aufwandsentschädigung beraten. Der Beschluss soll jedoch erst gefasst werden, wenn auch die nicht minder wichtige Bezahlung der Feuerwehrleute geklärt ist. Für die Blauröcke steht laut Ordnungsamtsleiter Jens-Uwe Werner eine Budgeterhöhung von 5000 Euro auf 7000 Euro in Rede. Die Verteilung ist noch offen, hieß es im Hauptausschuss diese Woche.

Marion Gante wünscht Anpassung

Der Antrag für die Parlamentarier stammt von Marion Gante. Die Vorsitzende des Gremiums hat darauf aufmerksam gemacht, dass ihrer Einschätzung nach der Hauptausschusschef wegen des gestiegenen Aufwandes besser bezahlt werden müsste, als noch 2014 festgelegt worden war. 25 Euro erhält Robert Pulz für seine ehrenamtliche Arbeit, während Marion Gante für die Ausübung ihres Amtes 210 Euro pro Monat überwiesen bekommt. Ihrer Meinung nach ist eine Anpassung nötig.

Außerdem sollte die Entschädigung für Daniela Rabinowitsch (Linke) geklärt werden, die neuerdings den Sozial- und Entwicklungsausschuss leitet.

Laut Satzung erhält jedes Mitglied der Gemeindevertretung Wiesenburg/Mark 55 Euro monatlich plus 13 Euro je Sitzungsteilnahme. Die Fraktionschefs könnten noch 20 Euro zusätzlich beziehen, nehmen das Geld aber nicht in Anspruch – als symbolischen Sparbeitrag für die Kommune. Auch Bürgermeister Marco Beckendorf (Linke) verzichtet auf die mögliche Einnahme.

Beschluss noch vor der Wahl

Die Anpassung der Beträge sollte jedenfalls vor der Kommunalwahl am 26. Mai erfolgen. „Wir können jetzt gut einschätzen, welcher Aufwand betrieben werden muss“, sagte Daniela Rabinowitsch. Einvernehmen herrschte darüber, dass es besser sei, noch vor der nächsten Kommunalwahl zu beschließen. Dann sieht es für das neue Gremium nicht so aus, als fülle es sich gleich zu Beginn die Taschen. Im besten Fall ermuntert die Aufstockung noch Interessierte zu einer Kandidatur, lautet die Hoffnung aus der Verwaltungsspitze.

Weniger offensiv war Bernd Müller (SPD). „Die Bevölkerung nimmt uns solchen Beschluss für das eigene Portmonee übel“, berichtet der Wiesenburger Ortsvorsteher aus Erfahrung.

Von Josephine Mühln

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