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Wiesenburg Parkfest diesmal ohne Feuerwerk
Lokales Potsdam-Mittelmark Wiesenburg Parkfest diesmal ohne Feuerwerk
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19:39 12.08.2018
Die Tänzer aus Cammer haben beim Parkfest alles gegeben. Quelle: Eva Loth
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Wiesenburg

 Nur gut, dass die Tänzer aus Cammer am Sonnabend eine Zugabe im Gepäck hatten. Ihr Auftritt beim Wiesenburger Parkfest ist so gut angekommen, dass das Publikum lautstark nach einer weiteren Einlage verlangte. Das lag sicher auch an den altbekannten Melodien, die von den Gästen kräftig mitgesungen wurden.

Nachdem das Wiesenburger Parkfest im vergangenen Jahr verregnet war, konnten sich Organisatoren und Besucher in diesem Jahr über Sonnenschein pur freuen. Das vielfältige Programm auf den drei Bühnen und rundherum im Park hat jeden Gast erfreut. Nur das Feuerwerk musste wegen der anhaltenden Brandgefahr ausfallen.

 

Seit zehn Jahren wird in Cammer schon getanzt. In der Regel treten elf Pärchen gemeinsam auf. Aber gerade ist Urlaubszeit und so war es schon etwas schwieriger, genügend Tänzer für den Auftritt in Wiesenburg zusammen zu bekommen. Ein Pärchen saß quasi schon auf gepackten Koffern, ließ es sich aber trotzdem nicht nehmen, auf der Bühne am Teehäuschen das Tanzbein zu schwingen.

Die Gruppe führte vor allem Polka, Rheinländer und Walzer vor. Die unterhaltsamen Ansagen zwischendurch zauberten ein Lächeln in die Gesichter der Zuschauer. Das Programm am Teehäuschen war ohnehin von vielen Tanzauftritten geprägt. So traten sowohl die Kindertanzgruppe der Grundschule als auch die „Herbstzeitlosen“ aus Wiesenburg auf. Eindruck hinterließ ebenso Bauchtänzerin Annette Peter, während die Trommelgruppe „Naningo“ schließlich für den richtigen Takt sorgte.

Die Kaninchen waren der Hit

Wer nicht vor der Bühne stand, der schlenderte durch den weitläufigen Schlosspark. An jeder Ecke wartete ein anderer Programmpunkt – wobei nicht nur der Spaß im Vordergrund stand, sondern die kleinen Gäste auch allerlei lernen konnten.

Hans-Joachim Naruhn, Mitglied des Kleintierzuchtvereins Medewitz, hatte Kaninchen, Tauben und Hühner dabei, die er den Gästen präsentierte. Während die Hähne schon mal mitten in das Gespräch krähten, hatten es die Kaninchen nicht nur den Kindern angetan. Das Schönste daran: Hans-Joachim Naruhn holte die Tiere auch aus ihren Käfigen, so dass die Kinder sie mit Streicheleinheiten verwöhnen konnten.

Jagdverband mit Lehrmobil

Gleich nebenan begeisterte das sogenannte „Aqua Zorbing“ die Besucher. In riesigen, aufblasbaren Rollen konnte man sozusagen über das Wasser laufen – wozu aber auch ein bisschen Gleichgewichtssinn nötig war.

„Wer kennt diese Tiere?“ hieß es dagegen am Lehrmobil des Landesjagdverbandes. Egon Pfeiffer und Matthias Brandt, selbst Jäger und Pächter in der Wiesenburger Umgebung, erklärten gern die Tiere – woher sie stammen, ob die einheimisch oder zugewandert sind. Wie zum Beispiel der Waschbär und der Mink, die eigentlich in Nordamerika heimisch sind.

Feuerwerk musste ausfallen

Beim Kinderschminken bildeten sich Warteschlangen, Teller und Blumentöpfe konnten bemalt werden, Pferd und Reiter liefen um die Wette, „Mitspielmann“ René Zind fertigte kleine Tiere aus Luftballons, Familie Stolle hatte eine Zielscheibe zum Bogenschießen aufgebaut und die Pferde warteten nur darauf, die Kinder über die Wiese zu tragen.

Bis zwei Stunden vor Mitternacht war nicht klar, ob das traditionelle Feuerwerk stattfinden kann oder nicht. Wegen der immer noch sehr hohen Waldbrandgefahr fiel die Entscheidung dann jedoch negativ aus.

Am Sonntagmorgen waren viele der Gäste bereits wieder auf den Beinen – einige zum Gottesdienst, andere zum Frühschoppen mit dem Jugendblasorchester Wiesenburg in der Schlossschänke „Zur Remise“.

Von Eva Loth

Nachdem das Wiesenburger Parkfest im vergangenen Jahr fast durchweg verregnet war, hoffen die Veranstalter in diesem Jahr auf Sonnenschein pur. Ein buntes Programm jedenfalls haben sie vorbereitet.

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