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Wiesenburg Radfahrverein feiert seinen zehnten Geburtstag
Lokales Potsdam-Mittelmark Wiesenburg Radfahrverein feiert seinen zehnten Geburtstag
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22:56 27.05.2018
Die Mitglieder des Fahrradvereins Rietz radelten mit historischen Gefährten und in Tracht zum Fest in Neuehütten. Quelle: Silvia Zimmermann
Neuehütten

Ein schönes Fest haben am Sonnabendnachmittag Hunderte Besucher in Neuehütten verlebt. Eingeladen hatten dazu die Mitglieder des Radfahrvereins „Germania 1908“ und Neuehüttens Ortsvorsteherin Cornelia Stephan. Gemeinsam boten sie ihren Gästen Unterhaltung, Spiel und Spannung.

Ein Hoch auf das Fahhrrad: Der Verein „Germania 1908“ hat am Samstag in Neuehütten sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Auf dem Gelände rund um die Jagdhütte hat den ganzen Tag reges Treiben geherrscht. Jung und alt feierten zusammen und erfreuten sich sowohl am Kuchenbuffet als auch am dargebotenen Programm.

Auf dem Gelände um die Jagdhütte herrschte eine gemütliche und familiäre Atmosphäre – die durch das warme Sommerwetter noch unterstützt wurde. Die Gäste fanden Platz im großen Festzelt oder im Schatten der vielen Bäume. „Karl Hubertus Freiherr von Bevefoerde stellte uns diesen Platz kostenlos zur Verfügung. Auch unterstützen viele Sponsoren und Helfer unser Fest“, sagte Ortsvorsteherin Cornelia Stephan.

Zum Geburtstag gab es auch einige Präsente für die Fahrradfreunde. Einen neuen Stehtisch – der eigentlich erst ein Feuerkorb werden sollte – mit dem Emblem vom Radfahrverein „Germania 1908“ überreichte am Nachmittag Conny Cramer an die Vereinsvorsitzende Nadine Dorbritz und die Ortsvorsteherin Cornelia Stephan. Die beiden Frauen freuten sich über dieses Präsent.

Als Präsent gab es „Rietzer Kettenöl“

Der Radfahrverein aus Rietz bei Treuenbrietzen kam mit 15 historisch aufgearbeiteten Rädern zum Fest gefahren und drehte sogleich einige Runden zwischen den Zuschauern. „Wir kommen in unserer Tracht angeradelt. In der Vereinssatzung von 1905 stand dies so geschrieben und verlangt gelbe Schuhe, schwarze Kniestrümpfe und Kniebundhose“, gab der Vereinsvorsitzende Kersten Höhne zu verstehen. Auch dieser Verein hat die Vereinstradition ab 1995 wieder aufleben lassen.

Beide Vereine verbindet das gemeinsame Radeln. Passend zum Geburtstag brachten die Radler eine große Flasche „Kettenöl“ und diverse kleinere Schnäpse mit. Für Unterhaltung hat unter anderem das Jugendblasorchester Wiesenburg gesorgt. Auch für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt. Das Küchenbuffet war mit über 40 Kuchen und Torten ausgestattet, den die Frauen aus dem Dorf gebacken hatten. Ein Hingucker war eine extra gefertigte Torte für das Dorf und den Radfahrverein. Gebacken und gestaltet wurde dieses Kunstwerk vom Dretzener Carsten Meyer.

Glücksrad mit Tücken

Aktionen zum Mitmachen wurden von Klein und Groß gut angenommen. Am Glücksrad, das eigens von Ralf Stephan für diesen Tag gebaut wurde, versuchten sich viele der Besucher. So einfach war es dann doch nicht, einen kleinen Gewinn zu erdrehen – denn das Glücksrad hatte so seine Tücke. Wenn man glaubte, seines Sieges sicher zu sein, schwenkte das Rad doch gleich noch einmal zurück.

Nebenan versuchte sich Nicole Mischke beim Galgenkegeln. Schnell erkannte die junge Frau den Dreh, wie die Kugel am Seil geworfen werden musste, so dass die Kegel fielen. „Ich habe dieses Kegeln das erste Mal ausprobiert und es war ganz leicht“, sagte sie voller Stolz. Freund Andreas Eilert schaute zu und erinnerte sich daran, dass das Galgenkegeln bereits zu DDR-Zeiten auf den Dorffesten im Ort angeboten wurde.

Auch Fahrrad-Akrobatik wurde gezeigt

Welche Kunststücke auf und mit einem Fahrrad gemacht werden können, zeigten Alina Kobusch, Leonie Krappe und Trainerin Madleen Janke vom Kunstradverein Dahnsdorf. Viel Übung steckte in den akrobatischen Elementen auf dem Fahrrad. Rückwärts auf dem Fahrrad sitzend oder sogar zu zweit – all das sollten die Radler mit ihren Rädern im öffentlichen Straßenverkehr natürlich nicht machen. Die drei Künstlerinnen bekamen viel Applaus für ihre Darbietungen.

Die kleinen Besucher tobten sich auf der Hüpfburg aus oder ließen sich das Gesicht bunt schminken oder nutzten das Ponyreiten und die kleinen Sportangebote. Ein wenig zu kurz kamen die aufgestellten Oldtimer vor dem Festplatz. Das Angebot auf dem Festplatz war spannend und unterhaltsam zu gleich. Es war ein gelungenes Fest, das bis in die späten Nachtstunden anhielt.

Von Silvia Zimmermann

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