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Wiesenburg Anglerverein ehrt seine langjährigen Mitglieder
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14:22 11.03.2019
Volkmar Felgentreu präsentiert seine Auszeichnung für 50-jährige Mitgliedschaft im Anglerverein „Perle des Flämings“ Quelle: René Gaffron
Wiesenburg

„Angeln ist reine Entspannung“, sagt Volkmar Felgentreu. „Die Ruhe in der Natur lässt einen vom Alltag abschalten“, sagt der Rettungssanitäter. Stundenlang kann er es geduldig an den hiesigen Gewässern aushalten. Große Worte will er darüber eigentlich nicht verlieren.

Dabei muss der nunmehr 60-Jährige gar kein Anglerlatein bemühen und kann durchaus auf einige bemerkenswerte Fänge verweisen. Einen Meter lange, 15 Kilogramm schwere, Dorsche hat der 60-Jährige in Norwegen schon häufiger an Land gezogen.

Zahlreiche Mitglieder des Anglervereins „Perle des Fläming“ sind für ihre Treue zum Verein ausgezeichnet worden.

Alljährlich verbringt er mit zwei Hand voll Gleichgesinnten einen Teil seines Jahresurlaubs auf der Insel Hitra. Da ist das Hobby durchaus auch mit etwas Abenteuer verbunden. Doch selbst im Schlossteich des Wiesenburger Parkes hatte er schon einen 85 Zentimeter langen Karpfen am Haken. Der hat seinerzeit zehn Kilogramm auf die Waage gebracht.

Improvisiert beim Material

Mit seinem Bruder Harald, der im Hohen Fläming bis heute bei vielen Hegefischen auf die vorderen Plätze gebucht ist, war Volkmar Felgentreu vor 50 Jahren der damaligen Wiesenburger Ortsgruppe des Deutschen Anglerverbandes beigetreten. „Heinz Zimmermann hat uns Jugendlichen den Umgang mit Rute und Rolle beigebracht“, erinnert er sich noch an den Beginn der Leidenschaft. Wenn es an Material mangelte –ganz im Gegensatz zur möglichen Ausrüstung heutzutage –konnte improvisiert werden.

Stolz des Wiesenburger Anglervereins: die Fahne. Quelle: René Gaffron

Seinerzeit hatte die seit 1955 bestehende Sektion reichlich Zulauf. So konnten folgerichtig der langjährige Vorsitzende Hans-Joachim Beckmann, Hans-Joachim Friedrich, Manfred Sebrein, Alex Sperfeld, Christian Kube, Franz Siegl, Hartmut Röper und Frank Höhne am Wochenende mit der Goldenen Ehrennadel geehrt werden.

Die 50-jährige Mitgliedschaft in den Reihen der Petrijünger wurde damit beim Vergnügen des etwa 60 Mitglieder zählenden Anglervereins „Perle des Flämings“ gewürdigt. Ein spezielles Messer mit Gravur gab es als Souvenir noch dazu.

Ausweis stolz in der Tasche

„Den Angelausweis haben wir damals mit Stolz aus der Hemdtasche rausgucken lassen, während das Pionierdokument seinerzeit nicht so viel Eindruck gemacht hat“, erinnert sich Frank Höhne. Mit elf Jahren wurde er endlich aufgenommen. Täglich ging es nach dem Unterricht an einen der Teiche des Heimatortes.

Sein Vater hatte den Ruf als Karauschen-“Kio“ begründet. Bis heute ist seine Familie dem Angeln treu. Wenngleich Frank Höhne bedauernd feststellen muss. „Im vergangenen Jahr bin ich wohl gerade einmal dazu gekommen, die Angel auszuwerfen“, so der Kraftfahrer.

Darauf hofft nicht nur Volkmar Felgentreu. „Wenn es ein Gesellschaftsangeln ist, kann es nämlich auch ein schönes Gemeinschaftserlebnis sein“, erklärt er, warum er dem Verein weiterhin die Treue hält.

Von René Gaffron

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