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Potsdam-Mittelmark Wieso heißt der Zickenplatz so?
Lokales Potsdam-Mittelmark Wieso heißt der Zickenplatz so?
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00:29 14.10.2015
Vanessa Arend-Martin mit Ehemann Richard Martin (r.), der die Büchlein illustrierte, und Autor Harald Mälzer im Buchkontor Teltow. Quelle: K. Kobel-Höller
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Teltow

Mal ganz ehrlich, wissen Sie eigentlich, woher der Teltower Zickenplatz seinen Namen hat? Oder was das Besondere an der Stahnsdorfer Stabholzkirche ist? Nein? Dann gehören Sie eindeutig zur Zielgruppe der neuen Büchlein „Wir entdecken Teltow“ und „Wir entdecken Stahnsdorf“, die vom Verlag Buchkontor Teltow herausgegeben wurden.

Sie laden zu einem Spaziergang durch die Teltower Altstadt und die verschiedenen Stahnsdorfer Ortsteile ein und während die Älteren Interessantes über ihre Heimat erfahren, können Jüngere die dazu gehörenden Illustrationen ausmalen, denn die Hefte sind als Bilder-, Mal- und Lesebücher konzipiert. Auf der Rückseite finden sich zudem Karten mit Markierungen der jeweiligen erklärten Sehenswürdigkeiten, so dass auch zum Nacherleben der Ausflüge eingeladen wird.

„Seit drei Jahren bin ich Inhaberin dieses Ladens und ich verkaufe recht viel Regionalliteratur. Dabei habe ich aber festgestellt, dass es relativ wenig über Teltow und Stahnsdorf gibt, vor allem nicht für Kinder – also haben wir beschlossen, selbst etwas herauszugeben“, erzählt Vanessa Arend-Martin, wie es zu der Idee kam. Ihr Mann, Richard Martin, Inhaber der Teltower IT-Firma m-ds, spann sie mit dem Journalisten Harald Mälzer weiter. Martin beschloss, sein seit 20 Jahren auf Eis gelegtes Hobby Zeichnen wiederzubeleben und gemeinsam setzten sie die Idee um. „Wir sind durch die Gegend gezogen und haben schon allein in der Altstadt so viele Motive gefunden“, erzählt Martin. Und Mälzer berichtet von Stahnsdorf, dass die Bibliothekarin des Ortes erzählt habe, dass viele Schüler nachfragen würden, wie denn die Gemeinde entstanden wäre und sie dann immer auf den Heimatverein verweisen würde.

Richard Martin gibt zu: „Wir haben es zum großen Teil für unsere Kinder getan.“ Kein Wunder also, dass der eigene Nachwuchs auch zum Testen der Büchlein herangezogen wurde. Das Testergebnis? Ein Selbstleserkind des Illustrators hatte Probleme mit der Formulierung „Lotteriebetreiber der Neorenaissance“. Mälzer versprach, als Autor für die nächsten Hefte dazu gelernt zu haben. Das Kindergartenkind im Hause Mälzers „hat sich sehr gefreut und gerne ausgemalt – ich darf es ihr sogar noch manchmal abends vorlesen“, berichtet der Autor stolz. Ganz im Zeichen der TKS-Region (Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf) ist auch ein Heft „Wir entdecken Kleinmachnow“ geplant, das noch vor Weihnachten entstehen soll.

Wie es danach weitergeht, ist noch unklar. Ideen haben Mälzer und Martin genug. Vielleicht wird es ein Büchlein zu einem Teil Berlins, aber welcher und mit welchem Schwerpunkt ist noch nicht klar. Man darf gespannt sein, denn auch wenn die beiden zugeben, dass das Erstellen der Hefte viel Zeit in Anspruch genommen hat, so ist ihnen gleichzeitig anzumerken, dass sie begeistert von der Sache sind.

Info: „Wir entdecken Teltow“, 36 Seiten, 5 Euro, Auflage: 1000 Stück; „Wir entdecken Stahnsdorf“, 28 Seiten, 4 Euro, 500 Stück; Autor Harald Mälzer, Illustrationen von Richard Martin, Verlag Buchkontor Teltow. Beide Hefte sind im „Buchkontor Teltow“, Breite Straße 19, erhältlich.

Von Konstanze Kobel-Höller

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