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Wildnis im Sucher

Naturfotografen auf Erkundungstour Wildnis im Sucher

Mit schwerer Ausrüstung auf der Schulter durchs Unterholz zu kriechen, ist nicht jedermanns Sache. Dass es sich lohnt, zeigen die Bilder, die während eines Wildnis-Fotoworkshops entstanden.

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Fotografische Verschnaufpause am Wegesrand.

Quelle: Uwe Klemens

Glau. „Wildnis im Fokus“ ist der Titel einer Fotoausstellung, die noch bis Mitte August im Naturparkzentrum am Wildgehege Glauer Tal bei Trebbin zu sehen ist. Gezeigt werden fotografische Impressionen aus den Wildnisgebieten der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg.

Unter Leitung der Potsdamer Naturfotografin Sandra Bartocha machten sich im vergangenen Herbst acht weitere Hobby- und Profifotografen auf den Weg, die Stiftungsflächen auf den ehemaligen Truppenübungsplätzen bei Jüterbog und Lieberose zu erkunden. Innerhalb des viertägigen Workshops entstanden berührende Aufnahmen von Wald- und Gewässerlandschaften. Der Frage „Was ist eigentlich Wildnis?“ spürten die aus verschiedenen Bundesländern angereisten Naturfotografen mit der Kamera nach. „Denn eine genaue Definition dafür gibt es nicht, auch wenn wir selbst natürlich eine Vorstellung davon haben“ sagt Stiftungsmitarbeiterin Anika Niebrügge. Schon deshalb waren auch die Organisatoren des Workshops auf die Ergebnisse gespannt.

Bewerben zur Teilnahme am Workshop konnte sich jeder, der bereits über Erfahrungen als Naturfotograf verfügte. Eine Jury aus Stiftungsmitarbeitern und Fotografen übernahm die Sichtung der von 130 Fotografen eingereichten Bilder. Vor allem der Name der Workshopleiterin Sandra Bartocha, die zu den besten deutschen Naturfotografen zählt und Chefredakteurin der Zeitschrift „Forum Naturfotografie“ ist, hatte viele zur Meldung angeregt. Zu den Auswahlkriterien gehörte neben der Qualität der jeweils drei eingereichten Fotos auch der Begleittext, der Aufschluss über das Verhältnis des jeweiligen Bewerbers zur Natur gab

„Die Fotografen haben die Herausforderung gemeistert, so dass eine Vielzahl schöner und berührender Aufnahmen entstanden ist”, lautet das Urteil Anika Niebrügges. Seit Mai können sich die Besucher der als Wanderausstellung konzipierten Schau ein eigenes Bild davon machen.

Info: Ausstellung „Naturfotografie“, bis Mitte August im Naturparkzentrum Glauer Tal, Glauer Tal 1. Geöffnet ist täglich von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Von Uwe Klemens

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